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Grüne fordern bessere Honorierung für Hausbesuche

Die Grünen haben eine bessere Honorierung von Hausbesuchen bei Heilmittelerbringern gefordert. Die Vergütung sei nicht kostendeckend, heißt es in einem offenen Brief der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion, Maria Klein-Schmeink, an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Dies führe dazu, „dass Hausbesuche häufig gar nicht mehr stattfinden“. Das sei fatal, da sie gerade für immobile Patienten und Heimbewohner immens wichtig seien.
© 123rf.com

Zwar soll das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) die Vergütung für Heilmittelerbringer für jede Leistung bundesweit und über alle Kassenarten hinweg auf den jeweils höchsten Preis anheben. Allerdings sei die Honorierung von Hausbesuchen noch unklar, da es unterschiedliche Abrechnungsvarianten gebe. Die Neuregelung müsse daher dafür sorgen, dass „Hausbesuche wieder wirtschaftlich werden und die Versorgung nicht mehr von Parametern abhängt, die sachlich nicht begründbar sind“.

Zuvor hatten auch schon die Kassenärzte eine Erhöhung der Vergütung für Hausbesuche gefordert. Laut Vorsitzendem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, erhalten Ärzte rund 25 Euro pro Hausbesuch – deutlich mehr als die Heilmittelerbringer, so Klein-Schmeink.

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H.M. Physiotherapeutin
08.04.2019 17:00

Hausbesuche… – das ist ein echtes Trauerspiel. Bedenkt man doch,… Weiterlesen »

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