Die Heilmittelbranche in Deutschland ist in Bedrängnis: Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt akuten Fachkräftemangel, die Honorare hinken deutlich hinter der Entwicklung anderer Leistungserbringer hinterher, die Gehälter für angestellte Therapeuten sind weit unter dem Durchschnitt und wie viel Heilmittel ein GKV-Versicherter bekommt, hängt nicht etwa von seiner Erkrankung, sondern von seinem Wohnort ab!

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Die AOK Sachsen-Anhalt steht in der Kritik: Mit Gesamtrücklagen von knapp 512 Millionen Euro und Rücklagen pro Versicherten von 340 Euro gilt sie laut Bundesanzeiger als eine der reichsten Krankenkassen Deutschlands. Doch Leistungserbringer wie Physiotherapeuten oder Pflegekräfte klagen über eine schlechte Vergütung durch die Kasse. Das berichtete kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung (MZ).

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Mit der Berufung von Andreas Westerfellhaus zum neuen Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung bekommt die Pflege in Deutschland eine starke Stimme in Berlin. „Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass die Sicht der Profession der Pflegenden sehr viel direkter einfließt“, sagte Westerfellhaus gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er wird seine Tätigkeit voraussichtlich Mitte April aufnehmen.

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Illustration Menschen in Netzwerk verbunden

Die Aufbruchstimmung unter den Therapeuten im Norden hält an. Das zeigte jetzt das erste TherapieForum der Initiative Therapeutenkammer in Kiel: Rund 80 Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und auch einige Ärzte waren der Einladung der Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein (IGThera-SH) mit Referenten aus Landespolitik, Pflegekammer und Hochschule gefolgt. Sie alle einte der Wunsch, eine bessere Zukunft für Therapeuten in Deutschland zu schaffen.

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Ärzte haben im deutschen Gesundheitswesen unglaublich viel Macht. Sie bestimmen nicht nur über das Wohl und Wehe ihrer Patienten, sondern verteilen durch ihr Verordnungsverhalten jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass mancher Arzt und der eine oder andere Leistungserbringer da mal „schwach“ werden und für Verordnungen Geld fließt. Da diese Machenschaften nur schwer aufzudecken sind und die Beteiligten sie häufig als Kavaliersdelikt sehen, stellt sich die Frage, ob Strafandrohungen wirklich das probate Mittel sind, dagegen anzugehen.

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Foto des Reichstags über die Spree hinweg

Der Entwurf des Koalitionsvertrags setzt beim Thema Gesundheit und Pflege die bisherige Regierungsarbeit fort. Obwohl beim Thema Schulgeld und Entwicklung der Gesundheitsberufe Bewegung zu erkennen ist, wird die Arztzentrierung der GKV, der mächtige Einfluss der Krankenhäuser und die Ausgrenzung der Gesundheitsfachberufe aus wichtigen Gremien fortgeschrieben. Inhaber von kleinen Praxen profitieren jedoch möglicherweise von Änderungen bei der Finanzierung der GKV.

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Foto von Volker Brünger

Die Administratoren der Facebookseite „Heilmittelerbringer in Deutschland“, Jens Uhlhorn und Volker Brünger, haben dort in einigen Posts beschrieben, was die Wahlprogramme der Parteien zum Thema Heilmittel sagen. Wir haben mit Volker Brünger, Physiotherapeut und Gesundheitsökonom, darüber gesprochen.

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