Auf den Internetseiten einiger Heilmittelverbände ist ein angeblicher Artikel des GKV-Spitzenverbands zur Interpretation der neuen Zulassungsempfehlungen veröffentlicht worden. Das stimme jedoch so nicht, stellte der Verband der Krankenkassen jetzt auf Nachfrage richtig. Der Artikel sei weder eine Pressemitteilung noch ein Informationsschreiben des GKV-Spitzenverbands.

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Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat sich in seinem aktuellen Gutachten dafür ausgesprochen, die Rolle der Physiotherapeuten bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu stärken. Die Gesundheitsweisen empfehlen, „verstärkt Modellvorhaben durchzuführen, in denen Physiotherapeuten selbst entscheiden, welche physiotherapeutischen Maßnahmen sie für zielführend erachten.“

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In den nächsten drei bis fünf Jahren wird sich entscheiden, wie die Zukunft der Heilmittelerbringer in Deutschland aussieht: Assistenten der Ärzte – oder qualifizierte, eigenständige Leistungserbringer, die auch unabhängig von ärztlichen Verordnungen dazu beitragen, die Lebensqualität ihrer Patienten wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Wohin die Reise geht, hängt entscheidend von den Therapeuten selbst ab. Machen Sie mit bei der 2. Open-Space-Zukunftskonferenz in Essen!

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Protestieren lohnt sich: Bundesweit erleben Therapeuten, dass man sie hört. Man muss nur laut genug aufbegehren oder Aktionen durchführen, die spektakulär genug sind. In diesem Themenschwerpunkt befassen wir uns mit dem Beispiel der Therapeuten am Limit und ihrer Leitfgur Heiko Schneider. Für alle, die die Podiumsdiskussion nach Schneiders Ankunft in Berlin nicht live mitverfolgen konnten, stellen wir die wichtigsten Thesen und Aussagen vor und nehmen die Zahlen, Fakten und Argumente anschließend einmal genau unter die Lupe.

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Der eine sagt hü, der andere hott ­– in der Live-Diskussion zur Zukunft der Heilmittelerbringer (05.06.2018) fielen viele Zahlen, Unstimmigkeiten dominierten das Gespräch. Wir machen den Faktencheck zu den wichtigsten Thesen des Abends: Was stimmt von dem Gesagten – und was nicht? Die Themen: Altersarmut, Honorarsteigerung, Verdienst, Kosten für Aus- und Fortbildung und Regress.

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Wie steht es um die Zukunft der Heilmittelerbringer? Darüber diskutierten am 05.06.2018, die Gäste von Dr. Roy Kühne: Bernd Faehrmann vom AOK Bundesverband, Abteilungsleiter Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Boris von Maydell, Leiter der Abteilung Ambulante Versorgung beim Verband der Ersatzkassen (vdek) und Heiko Schneider von der Initiative Therapeuten am Limit. Moderiert wurde die Runde von Ralf Buchner, Herausgeber von up|unternehmen praxis. Der Brandbrief von Heiko Schneider lieferte den nötigen Gesprächsstoff. Es fand ein kunterbuntes Ping-Pong-Spiel mit Zahlen, Statistiken und Erhebungen statt. Einigkeit herrschte nur bei wenigen Punkten.

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Die 91. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder hat in Nordrheinwestfalen getagt und unter anderem Beschlüsse zum Thema Heilpraktikerausbildung, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten von Heilberuflern und Heilmittel-Therapie in Schulen gefasst. Der Zugang zu einer logopädischen, physiotherapeutischen oder ergotherapeutischen Therapie sei für viele Kinder, die eine ganztägige Bildung und Betreuung in Schulen und Horteinrichtungen erhalten, erheblich erschwert oder nicht möglich, so die GMK.

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Der GKV-Spitzenverband hat eine Neufassung der Zulassungsempfehlung für Heilmittelerbringer veröffentlicht, die ab August 2018 gelten soll. Demnach ist die bisherige räumliche Trennung zwischen Praxis und gewerblichen Bereichen ab dem 1. August nicht mehr vorgeschrieben. Dafür wurden neue Regeln aufgenommen, die weiterhin problematisch sind, beispielsweise für viele Altpraxen den Bestandschutz aufheben.

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Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich stärker an den Kosten von Privatschulen. Gleichzeitig dürfen diese nur noch maximal 160 Euro Schulgeld pro Monat und Schüler verlangen. Ein Problem für die Physio- und Logopädieschulen, denn der Zuschuss reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Doch nun will Baden-Württemberg beim Privatschulgesetz nochmal nachbessern. Für die Übergangszeit erhalten Physio-und Logopädieschulen 2.000 Euro pro Schüler und Schuljahr.

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Symptome der Multiplen Sklerose wie Gleichgewichtsstörungen, schnelle Ermüdbarkeit und Spastizität lassen sich durch Hippotherapie signifikant verbessern. Das belegt eine aktuelle Studie, die im britischen Multiple Sclerosis Journal veröffentlich wurde. Sie ist die erste weltweit, die die positiven Effekte der Hippotherapie bei MS-Patienten auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, der Evidenzstufe 1, nachweist.

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