Die angehenden Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, die ihre Ausbildung an der Medizinischen Akademie Hamburg (MAH) von Asklepios in Harburg absolvieren, haben bislang noch keine Ausbildungsvergütung erhalten. Das meldete kürzlich das Hamburger Abendblatt.

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Foto von Globuli/Homöopathika und Stößel

Über eine Reform des Heilpraktikerberufs wird schon seit geraumer Zeit diskutiert. Mitte 2019 soll das „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)“ in Kraft treten, das u.a. die Herstellung von bestimmten Medikamenten durch Heilpraktiker einschränkt. Auch die Bundestags-Fraktionen stellen die bisherige Form des Heilpraktikerwesens in Frage – mit unterschiedlichen Ansätzen für zukünftige Veränderungen. Up hat bei Gesundheitspolitikern nachgefragt.

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Die Grünen haben eine bessere Honorierung von Hausbesuchen bei Heilmittelerbringern gefordert. Die Vergütung sei nicht kostendeckend, heißt es in einem offenen Brief der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion, Maria Klein-Schmeink, an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Dies führe dazu, „dass Hausbesuche häufig gar nicht mehr stattfinden“. Das sei fatal, da sie gerade für immobile Patienten und Heimbewohner immens wichtig seien.

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Die wichtigsten Änderungen für den Heilmittelbereich wurden im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in den §§ 124 (Zulassung) und 125 (Verträge) vorgenommen und durch die §§ 125a (Blankoverordnung) und 125b (Bundeeinheitliche Preise) ergänzt. In diesem Zusammenhang waren einige weitere Änderungen und Anpassungen im Sozialgesetzbuch (SGB) V notwendig, die wir hier dokumentieren:

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Das Thema Wirtschaftlichkeit bekommt für Heilmittelpraxen eine vollkommen neue Bedeutung. In absehbarer Zukunft werden alle Praxisinhaber selbst verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit der Therapie sein – wenn die Blankoverordnungen eingeführt werden. Und sie müssen mit GKV-Honoraren ihre Praxis wirtschaftlich führen. Beide Aspekte dürften mittelfristig erhebliche Auswirkungen auf niedergelassenen Therapiepraxen haben.

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Verbände, wie jüngst der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), rufen Therapiepraxen auf, ihre offenen Stellen auf jeden Fall der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu melden. Auch wenn die meisten Praxisinhaber ihre Mitarbeiter über Facebook, spezielle Branchenportale oder über andere Kanäle finden, sei es wichtig, die vakanten Stellen auch offiziellen Stellen mitzuteilen. Nur so könne der wirkliche Stand des Fachkräftemangels dokumentiert werden, heißt es in der dbl-Meldung.

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