Unser Gesundheitswesen leidet unter der Arztzentrierung. Versicherte sind gezwungen, immer zunächst einen Mediziner aufzusuchen, bevor sie eine Leistung/Therapie erhalten. Dieses ärztliche Verordnungsmonopol führt zu hohen Kosten und viel Aufwand für die Patienten. Außerdem verzögert es die zeitnahe Versorgung. 

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In der Schweiz gibt es die Vollakademisierung der Physiotherapie und auch den Direktzugang (Direct Access). In Deutschland ist die Lage bekanntlich noch etwas anders. Auf dem Weltkongress der Physiotherapie 2019 in Genf haben wir mit Prof. Dr. Christoff Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück und Miriam Stauffer, Vizepräsidentin des Schweizer Physiotherapieverbands Physioswiss, über Direktzugang und Akademisierung in den beiden Ländern gesprochen.

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Eine neue Vereinbarung zur multimodalen Therapie von chronischen Schmerzpatienten soll die ambulante Versorgung verbessern. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD), die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Kassenärztlichen Vereinigungen haben den Entwurf erarbeitet. Im Mittelpunkt der „Vereinbarung zur interdisziplinären schmerzmedizinischen Versorgung“ steht die koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdisziplinen. Unter ärztlicher Leitung sollen auch Physio- und Ergotherapeuten gleichberechtigt eingebunden werden.

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Künftig muss die überwiegende Mehrheit der Therapie-Schüler auch in Bayern kein Schulgeld mehr zahlen. „99 Prozent der Berufs­fachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben“, teilte das Kultus­minis­terium jetzt in München mit. Der Bayerische Landtag hatte Mitte Mai den Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossen und damit endlich den Weg für die Schulgeldfreiheit geebnet.

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Die Telematikinfrastruktur muss perspektivisch alle Leistungserbringer erfassen, damit auch für die Telemedizin ein sicherer Kommunikationskanal zur Verfügung steht. Darauf weist die 92. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) bei ihrem Treffen vom 5. und 6. Juni 2019 in Leipzig hin. Die GMK bittet das Bundesgesundheitsministerium zudem, bis Ende 2019 eine bundeseinheitliche Regelung zur Schulgeldfreiheit für alle nichtakademischen Gesundheitsfachberufe vorzulegen – und die Krankenversicherung dabei einzubeziehen (up berichtete).

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Das Thema „Kammer für Physiotherapeuten“ wird aktuell intensiv diskutiert. Mit dem KAMMER-O-MAT, der in Zusammenarbeit mit PHYSIO-Deutschland seit Februar online ist, können Therapeuten ihre Meinung zu einer Kammergründung abgeben. Bis Ende Mai hatten bereits 1.600 Therapeuten an der Umfrage teilgenommen.

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Die Gesundheitsminister der Länder möchten die Ausbildungsbedingungen für alle nichtakademischen Gesundheitsfachberufe wie Physiotherapie-, Ergotherapie- und Logopädieschüler bis Ende 2019 verbessern. Wie es bereits manche Länder praktizieren, soll bald für alle Therapeuten die Schulgeldfreiheit eingeführt werden – und zwar einheitlich und bundesweit.

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„Gesundheit neu denken!“ - unter diesem Motto findet die 15. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft vom 12. bis 13. Juni 2019 in Rostock-Warnemünde statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die kritische Diskussion der Ökonomisierung der Gesundheit. Ist der Arzt als Dienstleister, der Patient als Kunde und die Gesundheit als Ware zu betrachten? Weitere Themenschwerpunkte sind sektorenübergreifende Versorgung, Personal- und Kompetenzprofile, innovative Technologien sowie unterschiedliche Finanzierungsmodelle in der Gesundheitsversorgung.

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In Rheinland-Pfalz soll es künftig mehr Ausbildungsplätze für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geben. Nach dem neuen Ausbildungsstättenplan 2019-2022 steigt die Zahl der Ausbildungsplätze in zwölf Gesundheitsfachberufen, die an Krankenhäusern ausgebildet werden, von 4.337 auf 4.488. In der Physiotherapie können ab dem Schuljahr 2019/20 künftig 1.556 Auszubildende eine schulgeldfreie Ausbildung an den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beginnen. Außerdem wurden 300 neue schulgeld­freie Ausbildungsplätze in der Ergotherapie im Plan verankert und die Ausbildungs­ka­pazitäten in der Logopädie ausgebaut.

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