Das Bundesministerium für Gesundheit (BGM) drückt beim neuen E-Health-Gesetz aufs Tempo: Auf dem Fachkongress Telemedizin der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin in Berlin erklärte Christian Klose, stellvertretender Leiter der Abteilung für Digitalisierung im BGM, dass es noch in diesem Jahr zu Eckpunkten für das Gesetz kommen solle. Bereits im ersten Quartal 2019 werde dann der Referentenentwurf folgen.

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Der Gesetzentwurf aus dem Hause Spahn sieht auf den ersten Blick wie ein Erfolg für Therapeuten aus und entspricht in weiten Teilen dem Eckpunktepapier. Doch liest man sich den Entwurf genauer durch, dann wird schnell klar: Therapeuten werden mit ein bisschen mehr Geld und weniger Bürokratie abgespeist, Krankenkassen und Ärzte profitieren weit mehr. Zur Vermeidung von Risiken und Nebenwirkungen besteht noch erheblicher Nachbesserungsbedarf.

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Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor.  Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Bundestag in Berlin

Die von Jens Spahn in seinem Eckpunktepapier angekündigte Änderungen für den Bereich der Heilmittel werden jetzt durch einen Änderungsantrag zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingebunden und sollen bereits zum 1.4.2019 in Kraft treten. Die jetzt von den Regierungsfraktionen vorgelegten Änderungen sind umfassend und stellen einen vollständigen Neuanfang in den Beziehungen zwischen Krankenkassen und Heilmittelerbringern dar.

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Ab dem Schuljahr 2019/2020 führt auch das Land Niedersachsen die Schulgeldfreiheit für die Therapieberufe ein. Darauf einigten sich die Koalitionspartner SPD und CDU kürzlich in Hannover. Durch einen Maßnahmenkatalog mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro soll der Einstieg in die Schulgeldfreiheit gelingen.

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Ausgabe 2-2018

Immer wieder fordern G-BA, Krankenkassen, Ärzte und auch Therapeuten selbst den Wirksamkeitsnachweis für die Heilmitteltherapie. Doch Heilmittel-Forschung führt in Deutschland noch ein Schattendasein. Wie wäre es, wenn wir das ändern? Haben Sie Lust, mit Ihrer Praxis mitzumachen?

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Stimmt es, dass eine gemeinsame Kammer nicht funktionieren kann, weil die politischen Interessen der therapeutischen Berufsgruppen zu unterschiedlich sind? Und wie sensibilisiere ich junge Heilmittelerbringer für das Thema Berufspolitik? Diesen Fragen gingen Studentinnen der Fachhochschule (FH) Bielefeld im Rahmen zweier Projektarbeiten nach. Unterstützung erhielten sie von Daniela Hoffmann-Kruse, Bundeskoordinatorin der Initiative Therapeutenkammer und Vorsitzende des Vereins „Therapeutenkammer in Nordrhein-Westfalen e.V.“. Wir stellen die Projekte vor und zeigen, zu welchen Ergebnissen die Studentinnen gekommen sind.

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Figuren setzen Puzzleteile zusammen

Über das Thema Selbstverwaltung der Heilmittelerbringer lässt sich trefflich diskutieren. Allerdings gibt es immer wieder Verbände, die genau eine solche Diskussion mit einseitigen Stellungnahmen verhindern. Das ist sowohl für die jeweiligen Verbände wie für alle Therapeuten gleichermaßen schlecht. Warum also lassen wir nicht endlich eine offene Diskussion zu?

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Medienberichten zufolge Heilpraktikern verbieten, Patienten mit selbstgemixten Arzneien und fragwürdigen Frischzellen-Therapien zu behandeln. Das Bundesgesundheitsministerium werde dazu gesetzliche Regelungen auf den Weg bringen, berichten die "Süddeutsche Zeitung" und der Sender NDR. „Patienten müssen sicher sein können, dass ihnen Arzneimittel nicht schaden“, so der CDU-Politiker. „Deshalb werden wir Herstellung, Verkauf und Anwendung von Frischzellen verbieten.“ Es sei geplant, das Arzneimittelgesetz entsprechend zu ändern.

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