Eine neue Vereinbarung zur multimodalen Therapie von chronischen Schmerzpatienten soll die ambulante Versorgung verbessern. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD), die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Kassenärztlichen Vereinigungen haben den Entwurf erarbeitet. Im Mittelpunkt der „Vereinbarung zur interdisziplinären schmerzmedizinischen Versorgung“ steht die koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdisziplinen. Unter ärztlicher Leitung sollen auch Physio- und Ergotherapeuten gleichberechtigt eingebunden werden.

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Künftig muss die überwiegende Mehrheit der Therapie-Schüler auch in Bayern kein Schulgeld mehr zahlen. „99 Prozent der Berufs­fachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben“, teilte das Kultus­minis­terium jetzt in München mit. Der Bayerische Landtag hatte Mitte Mai den Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossen und damit endlich den Weg für die Schulgeldfreiheit geebnet.

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Die Telematikinfrastruktur muss perspektivisch alle Leistungserbringer erfassen, damit auch für die Telemedizin ein sicherer Kommunikationskanal zur Verfügung steht. Darauf weist die 92. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) bei ihrem Treffen vom 5. und 6. Juni 2019 in Leipzig hin. Die GMK bittet das Bundesgesundheitsministerium zudem, bis Ende 2019 eine bundeseinheitliche Regelung zur Schulgeldfreiheit für alle nichtakademischen Gesundheitsfachberufe vorzulegen – und die Krankenversicherung dabei einzubeziehen (up berichtete).

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Das Thema „Kammer für Physiotherapeuten“ wird aktuell intensiv diskutiert. Mit dem KAMMER-O-MAT, der in Zusammenarbeit mit PHYSIO-Deutschland seit Februar online ist, können Therapeuten ihre Meinung zu einer Kammergründung abgeben. Bis Ende Mai hatten bereits 1.600 Therapeuten an der Umfrage teilgenommen.

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Unter dem Titel „Menschen in Bewegung bringen - Strukturen schaffen, Bewegung fördern, lebenslang bewegen“ hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine neue Broschüre herausgegeben. Sie richtet sich zielgruppenspezifisch an Kinder und Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen, Erwachsene mit chronischen Erkrankungen und die Gesamtbevölkerung. Praxisinhaber können sie zum Beispiel nutzen, um ihren Patienten Infomaterial an die Hand zu geben.

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Ein orales neuromuskuläres Training kann bei älteren Patienten mit Schluckstörungen eine vielversprechende Maßnahme in der Rehabilitation sein. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift der British Geriatrics Society „Age and Ageing“ veröffentlicht wurde. Gegenüber der Kontrollgruppe, die nach dem Standardschema behandelt wurden, zeigte sich, dass sich nach der Intervention die Schluckrate bei den 49 Teilnehmern um 60 Prozent verbesserte. Gleichzeitig nahmen bei den trainierten Patienten die Anzeichen einer Aspiration signifikant ab.

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Die Steuerlast in Deutschland ist so hoch wie schon lange nicht mehr und wird nach Angaben des Bundesfinanzministeriums noch weiter steigen. Aktuell liegt das Steueraufkommen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 23,7 Prozent, wie eine Grafik des Statistik-Portals Statista deutlich macht. Es reicht damit fast an den bisherigen Rekordwert des Jahres 1980 (23,8 Prozent) heran. Für 2023 rechnet das Bundesfinanzministerium mit dem erneuten Erreichen der Rekord-Steuerbelastung von rund 23,8 Prozent am BIP.

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„ALS - Mit der Krankheit leben lernen“ heißt das vollständig überarbeitete Handbuch, das die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) kürzlich herausgegeben hat. Neben dem Thema „Was kommt auf mich zu“ informiert das Fachbuch Betroffene und ihre Angehörigen über die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), über die Probleme im Alltag und mögliche Lösungen.

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