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BARMER: Qualitätsvertrag soll unnötige Hüft- und Knie-OPs vermeiden

Um unnötige Hüft- und Knie-Operationen zu vermeiden, hat die BARMER einen Qualitätsvertrag mit zwei Fachkliniken geschlossen. Seit dem 1. November gibt es eine Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Orthopädie an den Waldkliniken Eisenberg. Im Laufe des Jahres 2020 werde das Krankenhaus Tabea in Hamburg hinzukommen, heißt es in einer Mitteilung der Krankenkasse. In dem Qualitätsvertrag geht es in erster Linie darum, die Patienten auf Vorerkrankungen zu screenen, die ein mögliches OP-Ergebnis verschlechtern könnten. Sofern es die Erkrankung zulasse, soll zunächst eine konservative Therapie erfolgen.
BARMER: Qualitätsvertrag soll unnötige Hüft- und Knie-OPs vermeiden
© iStock: sturti

In Deutschland gab es 2018 bei 24.700 von 434.000 Hüft- und Kniegelenksimplantationen Komplikationen, so die BARMER. Laut Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen bekamen zudem 11.500 gesetzlich Versicherte künstliche Gelenke eingesetzt, obwohl es medizinisch unnötig war.

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