Operation

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TK: Knapp 90 Prozent der Rücken-OPs unnötig

Nur etwa jede zehnte Rückenoperation ist wirklich notwendig. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zu einem speziellen Zweitmeinungsprogramm vor Rücken-Operationen. Rückenbeschwerden ließen sich in der Regel sehr gut mit schonenden Verfahren behandeln, sagte TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas, beispielsweise durch Muskelaufbau mit klassischer Physiotherapie.

Kommunikation mit Patienten: Rückengesundheit

Studie: Wer vor OP intensiv Sport treibt, kann Komplikationen mindern

Patientinnen und Patienten, die vor einer Operation stehen, können durch ein Hochintensives Intervalltraining (HIIT) ihre körperliche Fitness verbessern und postoperative Komplikationen mindern. Das zeigt eine neuseeländische Studie, deren Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschrift „Surgery“ veröffentlicht wurden.

Studie: Wer vor OP intensiv Sport treibt, kann Komplikationen mindern

Extrabudgetäre Verordnung von Ergotherapie bei Schmerzsyndrom

Die Operation am Carpaltunnel ist schon ein paar Wochen her und verheilt. Dennoch tritt immer wieder ein starker brennender Schmerz im Arm auf, der bei Belastung zunimmt. Der Arzt untersucht erneut und stellt die Diagnose Komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ II. Da die Patientin für die Wiederherstellung der Beweglichkeit nach der …

Vor Knie-OP: Konservative Therapieoptionen ausschöpfen

Knieschmerzen und Gonarthrose betreffen viele überwiegend ältere Menschen. Häufig finden Knie-Operationen statt, ohne dass zuvor alle fachärztlichen oder physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden, beklagt die DAK Gesundheit in ihrem aktuellen Versorgungsreport. Jede zehnte OP könnte durch eine bessere Versorgung vermieden und ein Knieersatz um durchschnittlich sieben Jahre verzögert werden.

Studie: Frühwarnhinweise für chronische Schmerzen nach OP

Als Risikofaktoren für chronische Schmerzen nach einer OP identifizierte ein holländisch-deutsches Forschungsteam Eingriffe am Skelettsystem sowie eine präoperative Opioideinnahme. Wenn Patienten außerdem noch zwei Wochen nach dem Eingriff über anhaltende Schmerzen und schmerzhafte Kältereize klagten, war das Risiko einer Chronifizierung drei Monate nach dem Eingriff deutlich erhöht, so die Ergebnisse …

Mediziner warnen vor drohenden Engpässen bei Implantaten

Schlechte Nachrichten für Patienten: Mediziner warnen vor drohenden Engpässen bei Implantaten für orthopädische und unfallchirurgische Operationen. Das teilte kürzlich die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) mit. Grund sei die seit einem Jahr geltende neue Medizinprodukteverordnung (MDR), die eine erneute Zertifizierung auch für Implantate vorsieht, die seit langem genutzt …

Schmerzpatienten: Zweitmeinung schützt vor unnötigen OPs

Patienten mit Schmerzen im Rücken und in den Gelenken werden zu oft operiert. Das erklärte Dr. Michael Überall, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, auf der Auftaktpressekonferenz anlässlich des Deutschen Schmerz- und Palliativtages. Eingriffe an der Wirbelsäule wegen Kreuz- und Rückenschmerzen seien mittlerweile die häufigste OP-Indikation, gefolgt von Gelenkoperationen.

Alle Fachrichtungen

Prä- und postoperative Ergo- und Physiotherapie wichtig bei Eingriffen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Etwa 320.000 Menschen leben in Deutschland mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED). Grundsätzlich können diese Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten. In einer zunehmend alternden Gesellschaft kommt den CED jedoch eine größere Bedeutung zu, da ältere Patienten oft zusätzlich an einer begleitenden Multimorbidität und Gebrechlichkeit leiden. Besonders bei notwendigen Operationen sind prä- …

Operation

Corona-Folgen: 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-OPs

Die Corona-Pandemie hat zu einem starken Rückgang von Knie- und Hüft-Operationen geführt. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sank die Zahl um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer DAK-Auswertung der Krankenhausdaten von 2019 bis 2021 hervor. Bereits im Corona-Jahr 2020 wurden im Vergleich zum Vorjahr …

Corona-Folgen: 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-OPs
Orthopäden

Ergotherapie nach Daumenoperation mithilfe von Littler-Lappen

Bei der Weichteilrekonstruktion der Daumenbeere gehört heute der Littler-Lappen zum etablierten Verfahren. Dabei wird der neurovaskuläre Insellappen des Mittel- oder Ringfingers für eine Defektdeckung des Daumens verwendet.

Ergotherapie nach Daumenoperation mithilfe von Littler-Lappen
Glosse

Kurz vor Schluss: „Ich hätte gern die Tennis-OP“

Regelmäßig gehen wir Publikationen für Ärzte durch, um zu sehen, was dort so über Heilmittelbehandlungen und andere Themen, die Therapeuten interessieren könnten, geschrieben wird. In der Regel lesen Sie die Ergebnisse in den Therapie Abstracts unserer Fachbeilage up_therapiemanagement. Doch manchmal stoßen wir auf ein besonderes Fundstück, dass uns zum Schmunzeln …

Kurz vor Schluss: „Ich hätte gern die Tennis-OP“
Alle Fachrichtungen

Frozen Shoulder: Physiotherapie ist anderen Methoden nicht unterlegen

Beim Krankheitsbild der Frozen Shoulder lassen sich die Beschwerden sowohl durch eine operative Kapsellösung als auch durch die Manipulation der Schulter in Allgemeinanästhesie sowie durch reine Physiotherapie nachhaltig verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen britische Forscher in der groß angelegten, randomisierten UK-FROST-Studie.

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Kinderärzte

Konservative Therapie reduziert Hüft- und Wirbelsäulenschäden bei Zelebralparese

Kinder, die unter einer Zerebralparese leiden, sind in ihren motorischen Fähigkeiten häufig eingeschränkt. Oft sind Hüfte und Wirbelsäule betroffen. Das Ziel der therapeutischen Maßnahmen ist, die körperlichen Funktionen bestmöglich zu erreichen und die Lebensqualität zu optimieren.

Konservative Therapie reduziert Hüft- und Wirbelsäulenschäden bei Zelebralparese
Orthopäden

Ergo- und Physiotherapie bei dynamischen Ellenbogenfixateuren empfohlen

Ein modularer Fixateur externe kann am Ellenbogen angebracht werden, um diesen temporär statisch zu stabilisieren. Das ist zum Beispiel bei osteoligamentären Läsionen mit ausgedehnten Weichteilschäden und bei polytraumatisierten Patienten notwendig. Dynamische Fixateure kommen bei hoch instabilen osteo-/ligamentären Verletzungen des Ellenbogens zum Einsatz. Um postoperativer Bewegungssteife und einer Inaktivitätsatrophie vorzubeugen, ist …

Ergo- und Physiotherapie bei dynamischen Ellenbogenfixateuren empfohlen
Orthopäden

Handtherapie nach Tenolyse der Beuge- und Strecksehnen der Hand förderlich

Patienten, denen operativ verwachsene Sehnen in der Hand gelöst werden, sollten sich bereits vor der Operation um einen ambulanten Handtherapeuten bemühen. So empfehlen es die Autoren. Im besten Fall geht die stationäre Therapie nahtlos in eine ambulante über.

Handtherapie nach Tenolyse der Beuge- und Strecksehnen der Hand förderlich
Orthopäden

Physiotherapeutische Übungen bei glutealer Insuffizienz erste Wahl

Bei einer glutealen Insuffizienz wird zunächst versucht, die Beschwerden über drei Monate hinweg konservativ zu behandeln. Im Vordergrund der Therapie stehen die exzentrische Dehnung und Kräftigung der Hüftabduktoren. Die Autoren geben den Patienten ein bebildertes Übungsschema mit, das in einem physiotherapeutischen Training im Umfang von zwei- bis dreimal die Woche …

Physiotherapeutische Übungen bei glutealer Insuffizienz erste Wahl
Chirurgen

Postoperative Versorgung von Rheumatikern erfordert interdisziplinäres Konzept

Menschen im höheren Lebensalter, die an entzündlichen Systemkrankheiten des rheumatischen Formenkreises wie Rheumatoide Arthritis (RA) leiden, zählen bei operativ zu versorgenden muskuloskeletalen Verletzungen zur Risikogruppe. In der postoperativen Nachbehandlung stehe daher eine schnellstmögliche Mobilisierung der Patienten im Fokus. Ein interdisziplinäres Behandlungskonzept in Kooperation mit der Physio- und Ergotherapie sowie der …

Postoperative Versorgung von Rheumatikern erfordert interdisziplinäres Konzept
Chirurgen

Oberarmschaftbruch: Gute Ergebnisse auch mit konservativer Behandlung

Etwa ein bis drei Prozent aller Knochenbrüche entfallen auf Oberarmschaftbrüche (Humerusschaftfrakturen). Bei einem solchen Bruch erzielt die konservative Therapie ähnlich gute Ergebnisse wie eine Operation, jedoch dauert der Heilungsprozess länger und die Rate der Pseudoarthrosen ist höher. Das geht aus einer finnischen Studie hervor, die kürzlich im US-Fachblatt JAMA Network …

Oberarmschaftbruch: Gute Ergebnisse auch mit konservativer Behandlung
HNO-Ärzte

Einseitige Stimmlippenparesen logopädisch und fachärztlich abklären

Einseitige Stimmlippenparesen (ESP) sind mit etwa acht Prozent eine häufige Ursache für Heiserkeit. Dabei kommt es in den meisten Fällen zu einer Schädigung bzw. Lähmung des Recurrensnervs, der u. a. an der Bewegung der Stimmlippen beteiligt ist. In etwa zwei Drittel der Fälle verschwindet die Heiserkeit innerhalb von etwa sechs …

Einseitige Stimmlippenparesen logopädisch und fachärztlich abklären
Hals-Nasen-Ohrenärzte

HNO-Tumorerkrankungen: Logopäden und Physiotherapeuten in Reha unerlässlich

Bei Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich spielen Logopäden und Physiotherapeuten in der Reha eine entscheidende Rolle, vor allem wenn es um das Thema „Essen“ geht. Logopäden seien im Alltagsleben der Patienten die wichtigsten Therapeuten. Am Lebensende stehen hingegen physiotherapeutische Interventionen im Fokus.

HNO-Tumorerkrankungen: Logopäden und Physiotherapeuten in Reha unerlässlich