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NAPKON soll neurologische Covid-Langzeitfolgen erforschen

Nach einer überstandenen Covid-19-Infektion leiden viele Patienten noch Wochen oder gar Monate später unter neurologischen Symptomen. Am häufigsten treten das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen auf, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) nach Auswertung internationaler Studien berichtet. Diese Langzeitfolgen seien unabhängig von der Schwere des Krankheitsverlaufs.
© Cecilie_Arcurs

Bislang sei aber noch ungeklärt, ob die Viruserkrankung möglicherweise sogar die Entstehung neurodegenerativer Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer, im Alter begünstigt. Dieser Frage soll eine Arbeitsgruppe Neurologie im Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) nachgehen. Zu diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekt gehört auch ein Langzeitprogramm. Dort werden Menschen nach überstandener Covid-19-Infektion untersucht — unabhängig vom Schweregrad ihrer Erkrankung und repräsentativ für die jeweilige Region, aus der sie kommen.

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