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GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben steigen 2020 um 2,3 Prozent

Die Ausgaben für Heilmittel sind im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben im Heilmittelbereich auf 9,35 Milliarden Euro, etwa 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
© iStock: WSF

Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Heilmittelerbringer 2020 aus Mitteln des Gesundheitsfonds rund 814 Millionen Euro an zusätzlichen Ausgleichszahlungen erhalten haben, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Insgesamt machen die Gesundheitsausgaben für Heilmittel etwa vier Prozent der Gesamtausgaben aus.

Dem BMG zufolge standen Einnahmen in Höhe von 259,9 Milliarden Euro Ausgaben von 262,6 Milliarden Euro gegenüber. Die Krankenkassen erzielten damit 2020 ein Defizit von 2,65 Milliarden Euro. Die Finanzreserven der Krankenkassen lagen zum Stichtag am 31. Dezember bei 16,7 Milliarden Euro.

Die finanzielle Entwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung im 1.-4. Quartal 2020 können Sie sich hier im Detail anschauen: https://tinyurl.com/2778stdy

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