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Klinikträger und AOK fordern Auflösung der Sektorengrenzen

Die drei Krankenhausträger Helios, Diakoneo und die Bezirkskliniken Mittelfranken haben gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband die vollständige Auflösung der Sektorengrenzen gefordert. „Die Gesundheitsversorgung muss sich zukünftig an den Bedürfnissen der Patienten orientieren und nicht an den Einrichtungen“, erklärte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo.
© iStock: Ivan-balvan

Mit ihrem Positionspapier „Veränderung ermöglichen“ wollen sie „Impulse für Veränderungen setzen und Lösungen für eine patientenorientierte, aber gleichzeitig auch bezahlbare Gesundheitsversorgung aufzeigen“. Die gesamte Versorgung sollte künftig auf Basis konkreter Versorgungsaufträge organisiert werden, die regional ausgeschrieben werden.

Die regionale Planung soll in einem neuen, sektorenübergreifenden Gremium analog zur Besetzung des G-BA zusammengeführt werden, das die Versorgung sicherstellen soll, heißt es weiter. Dieses „3+1-Gremium“ soll mit Vertretern der Krankenkassenverbände, Vertretern der niedergelassenen Ärzte und Vertretern der Krankenhäuser besetzt werden – die Landesbehörde werde in der Funktion eines unparteiischen Vorsitzenden des Gremiums planerisch beteiligt.

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