Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat seit Jahresbeginn zwei neue Leitlinien veröffentlicht, an denen der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) mitgewirkt hat. Da ist zum einen die S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Larynxkarzinoms, die im Rahmen des „Leitlinienprogramms Onkologie“ entstanden ist.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Anlässlich der Fotoausstellung „Was Sprachtherapie kann“ hat der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) ein Interview über die Rolle der Logopädie an Kliniken mit der Initiatorin der Ausstellung, der Sprachtherapeutin Beate Stoye, und der Leiterin der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, Prof. Dr. Sylva Bartel, am Universitätsklinikum Halle (Saale) veröffentlicht.

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Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) haben am 1. April eine bundesweite Studie zur Verbesserung der Therapie bei Sprachverlust nach Schlaganfall gestartet. Dabei wollen sie die Wirksamkeit der Gleichstrom-Stimulation bei der Wiedererlangung des Sprachvermögens wissenschaftlich bewerten, erklärt die Direktorin der Neurologischen Klinik, Professor Agnes Flöel. In den kommenden zwei Jahren sollen 130 Menschen mit chronischen Aphasien in 15 beteiligten Klinikzentren an dem neuen Verfahren teilnehmen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro.

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Unter dem Titel „Logopädie und Demenz“ hat das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein eine neue Broschüre darüber herausgegeben, wie Menschen mit Demenz durch logopädische Behandlungsmethoden unterstützt werden können. Entwickelt wurde der Ratgeber in Zusammenarbeit mit dem ‚Arbeitskreis Logopädie Demenz Hamburg‘.

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Das Thema „Leben mit Autismus – Logopädie als Brücke in eine andere Welt“ steht im Mittelpunkt des diesjährigen Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2019. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) bietet an diesem Tag von 17 bis 20 Uhr eine bundesweite Experten-Hotline an: Unter der Rufnummer 01805 - 353532 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen) können sich alle Interessierten informieren.

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Redefluss, Schriftspracherwerb, Stimme, Mehrsprachigkeit, Kindersprache, Logopädie und Mutismus sind Themen auf dem diesjährigen Kongress des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl). Er findet am 17. und 18. Mai 2019 in der Stadthalle Bielefeld statt. Neben Vorträgen und Symposien warten auf die Besucher auch wieder praxisorientierte Workshops.

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Kinder, die zweisprachig aufwachsen, sprechen vielleicht später als Kinder, die in einem einsprachigen Elternhaus groß werden. Das sei aber kein Grund zur Sorge, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVJK). „Kinder hören in einer Sprache weniger Worte und Sätze als Kinder, die alles in einer Sprache wahrnehmen. Infolgedessen entwickeln zweisprachige Kinder jede Sprache langsamer, weil ihr Lernen auf zwei Sprachen verteilt ist“, erklärt Dr. Ulrich Fegeler in einer Mitteilung des Verbands.

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Die IKK gesund plus ist die erste Krankenkasse, die die Kosten für die Sprachtherapie-App neolexon übernimmt. Mit dem von den Sprachtherapeutinnen Dr. Mona Späth und Hanna Jakob entwickelten Programm für Logopädie können Patienten selbständig an ihrem Tablet üben und so ihre sprachlichen Fähigkeiten im Sprachzentrum reaktivieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Kasse. Die App kann individuell auf den Versicherten angepasst werden und sei durch den digitalen Ansatz eine Ergänzung zur logopädischen Behandlung.

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Infolge eines Schlaganfalls oder eines Unfalls verlieren manche Menschen die Fähigkeit zu sprechen. Sie müssen es wieder mühsam neu erlernen und dazu vor allem auch zu Hause viel üben. Seit Anfang 2017 ist das Training leichter geworden: Mit „neolexon“ kam in Deutschland eine Logopädie-App auf den Markt, die eine individuell auf den Patienten abgestimmte Sprachtherapie ermöglicht. Entwickelt haben sie die beiden Sprachtherapeutinnen Hanna Jakob und Dr. Mona Späth.

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