Jungen leiden deutlich häufiger unter Sprachstörungen als Mädchen. Einer aktuellen Auswertung von Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zufolge musste fast jeder sechste Junge im Alter zwischen vier und sieben Jahren zur Sprachtherapie. Bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren knapp 29.000-mal zum Sprachtherapeuten überwiesen.

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Für eine Studie, die die Wirksamkeit der Stottertherapie KIDS (Kinder Dürfen Stottern, Sandrieser & Schneider 2015) bei sieben- bis elfjährigen Kindern betrachtet, sucht die Fachhochschule Münster derzeit bundesweit 30 Sprachtherapeuten. Teilnahmevoraussetzung ist, dass sie Stottern in einer ambulanten Einrichtung behandeln.

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Stottern und Schule verträgt sich nicht gut, betroffene Schüler haben häufig Probleme. Um ihnen und ihren Eltern hilfreiche Tipps und nützliche Informationen zu geben, hat die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. eine neue Internetseite ins Leben gerufen: www.stottern-und-schule.de . Auch Lehrer, die sich mit dem Thema vielleicht noch nicht näher befasst haben, finden hier Antworten auf viele Fragen, etwa, wie sie Vermeidungsverhalten erkennen oder wie sie sich stotternden Schülern gegenüber am besten verhalten.

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Holzfiguren an Whiteboard/Tafel

Die Postgraduierung Erworbene Sprach- und Sprechstörungen (SP5/SP6) des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) ist jetzt vom GKV-Spitzenverband akkreditiert worden. Dies bedeute, dass Absolventen von sprachtherapiespezifischen Bachelor-/Master-/Diplom- oder Magisterstudiengängen nur beim dbs postgradual weitere Lehrveranstaltungen belegen können, um ihre Zulassung durch die Krankenkassen um den Zulassungsbereich Aphasie/Dysarthrie (SP5/SP6) zu erweitern, heißt es in einer dbs-Mitteilung.

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Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) starten eine gemeinsame Umfrage zur sogenannten Transparenzregelung. Diese ist Teil der Vereinbarungen des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (HHVG). Der Gesetzgeber verlangt damit einen Nachweis, dass die Vergütungssteigerungen, die nun von der Entwicklung der Grundlohnsummer abgekoppelt sind, auch an die angestellten Therapeuten in freien Praxen weitergegeben werden.

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up 09-2010

Auf www.logopaedie-hilft.org informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) über die Lage der Logopäden in Deutschland. Die neue Website widmet sich aktuellen Fragen der Berufsgruppe. Es werden unter anderem die Themen Vergütung, Ausbildung und die durch den demographischen Wandel entstandenen höheren Anforderungen an die Therapeuten angesprochen sowie Forderungen an politische Entscheidungsträger formuliert.

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Seit dem 1. Juli 2018 ist es Logopäden möglich, zwei neue Berichtspositionen mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) abzurechnen. Im Anschluss an die Erst-Verordnung, nach Abschluss des Regelfalls sowie außerhalb des Regelfalls dürfen Logopäden den großen Bericht (X9703) pauschal mit 50,58 Euro in Rechnung stellen, in allen anderen Fällen den kleinen (X9702) mit 22,48 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass der verordnende Arzt einen Bericht angefordert hat.

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Ein neues Online-Angebot zum Thema „Kindliche Dysarthrien“ ist ab sofort kostenlos zugänglich. Entwickelt haben es die Sprachtherapeutinnen Dr. Theresa Schölderle und Elisabeth Haas von der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) an der Universität München. Kindliche Dysarthrien sind ein häufiges Störungsbild, spielen aber in der Ausbildung kaum eine Rolle, erklären die beiden.

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Die DAK-Gesundheit übernimmt für ihre Versicherten ab sofort die Kosten für eine Online-Therapie gegen das Stottern. In Zusammenarbeit mit dem Institut der Kasseler Stottertherapie gilt das DAK-Angebot für Betroffene ab 13 Jahren mit der ärztlichen Diagnose Stottern. Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an einer klassischen logopädischen Therapie.

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Kindersprache und Schluckstörungen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl). Er findet vom 15. bis 16. Juni 2018 in der Stadthalle Bielefeld statt. Neben Vorträgen und Symposien warten auf die Besucher auch wieder interessante Workshops, beispielsweise „Störungsbilder und wirksame Therapie bei den verschiedenen Störungen der semantisch-lexikalischen Ebene“ oder „Ernährungsstörungen vom Säuglings- bis Kindesalter – Kindliche Dysphagie – Fütterstörungen – orofaziale Störungen“.

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