Frau mit Smartphone während des Trainings zuhause

Rheumapatienten haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wenn sie sich zu wenig bewegen. Das ist das Ergebnis einer dänischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Annals of the Rheumatic Diseases“ erschienen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) verweist auf ein Bewegungsprogramm, das gleichfalls in Dänemark entwickelt wurde. Es soll Rheumakranke durch Motivationstraining und tägliche Kurznachrichten zu mehr Bewegung motivieren.

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Spezielle Übungen senken das Risiko von vorderen Kreuzbandverletzungen oder beugen gar einem Kreuzbandriss vor. Das teilten Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018 kürzlich mit. Wer eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko sogar.

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Beim Radfahren Vokabeln lernen: In der Bremer Oberschule an der Ronzelenstraße gehört das Ergometertraining während des Unterrichts seit gut einem Jahr zum Schulalltag. Aktuell stehen 16 dieser Geräte mit selbst gebauten hohen Tischen in sechs Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6. Ein erfolgreiches Projekt, ist Physiotherapeutin Sabine Buntebart-Michalke überzeugt - mit positiven Effekten sowohl auf das Lern- als auch das Sozialverhalten.

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Körperliche Aktivität und regelmäßige Übungen sind wichtig für Patienten mit chronischen Schmerzen. Doch oft herrscht eine Diskrepanz zwischen „wollen“ und „machen“, wie eine vor kurzem veröffentlichte, schwedische Studie zeigte. Obwohl die Patienten grundsätzlich den Übungen positiv gegenüberstanden, erreichten sie nur selten die gewünschte körperliche Aktivität.

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Für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) ist regelmäßige Bewegung in Bezug auf das Sterberisiko wichtiger als ein gesundes Gewicht zu halten. Das ergab kürzlich eine Studie der norwegischen Universität Trondheim, die seit 1985 über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 3.000 Patienten mit KHK beobachtet hatte.

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Foto von älterer Frau bei Dehnübungen

Die neue Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz gibt behandelnden Ärzten und Therapeuten eine wissenschaftlich belegte Handlungsempfehlung für die Therapie solcher Beschwerden. Da rund 85 Prozent aller Menschen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben unspezifische Rückenschmerzen haben, bietet sich für Heilmittelerbringer hier ein großes Interventionsfeld.

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e1c1d0a350Künftig können Ärzte in Baden-Württemberg nicht nur Rezepte für Medikamente oder Physiotherapie ausstellen, sondern auch sogenannte „grüne Rezepte für Bewegung“. Eine entsprechende Vereinbarung hat der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Clever, mit Vertretern der drei Landessportbünde Baden Süd und Nord sowie Württemberg unterzeichnet. Umgesetzt wird das „Rezept für Bewegung“ in den kommenden drei Jahren zunächst in den vier Sportkreisen Biberach, Freiburg, Karlsruhe und Heilbronn. weiterlesen
bzgaGemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat die Bundeszentrale für gesundheitliches Aufklärung (BZgA) ein neues bundesweites Präventionsprogramm für Menschen über 65 Jahre gestartet: „Älter werden in Balance“ will Bewegung im Ruhestand fördern, um die Gesundheit und Lebensqualität im Alter zu bewahren und die Pflegebedürftigkeit  so weit wie möglich hinauszuzögern. Aktuelle Daten belegen, dass sich derzeit etwa 80 Prozent der 60- bis 79-Jährigen nicht ausreichend bewegen. weiterlesen
Nicht der Bewegungsmangel, sondern die im Sitzen verbrachte Zeit ist der Risikofaktor für beschleunigtes Altern. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich im „British Journal of Sports Medicine“ veröffentlicht wurde. Wer weniger sitzt, verlängert nämlich die sogenannten Telomere, die Endkappen der Chromosomen. Diese schützen die DNA vorm Altern und verlängern so möglicherweise das Leben. Ein Anreiz für Praxisinhaber, vielleicht ein „stehendes Wartezimmer“ mit einigen Stehtischen einzurichten? weiterlesen

Orthopäden in den USA geben bei Kniegelenksarthrosen Krankengymnastik den Vorzug. Die American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS) hat ihre Leitlinien zur Kniegelenksarthrose im Jahr 2013 aktualisiert und sich gegen eine Arthroskopie mit Lavage oder Debridement ausgesprochen.

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