Knöchelfrakturen bei älteren Menschen sollten konservativ mit Hilfe von Close Contact Casting (CCC), einer speziellen Gipsverbandtechnik, behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, die im März in der Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Diese Technik führe zu Verbesserungen, die weitgehend an die operative Versorgung heranreichen. Gleichzeitig konnten postoperative Komplikationen auf ein Minimum reduziert werden.

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Therapeutin trainiert mit alter Frau mit Hantel

Ältere Patienten sollten im Krankenhaus frühzeitig mit Physiotherapie beginnen. Darauf hat der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) hingewiesen. Senioren, die bereits ab dem ersten Tag nach der Aufnahme täglich 40 Minuten physiotherapeutisch behandelt und mobilisiert würden, könnten früher von der Intensivstation und aus dem Krankenhaus entlassen werden.

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up01-2012 Krafttraining allein reicht nicht aus, um das Sturzrisiko bei älteren Menschen zu verringern. Auch die motorischen und kognitiven Fähigkeiten der Senioren müssen trainiert werden, empfiehlt der Geriater Prof. Dr. Reto Kressig vom Universitären Zentrum für Altersmedizin in Basel. weiterlesen
Der demografische Wandel im Zusammenhang mit medizinisch unterversorgten ländlichen Regionen ist aktuell Gegenstand vieler Diskussionen, wenn es um das deutsche Gesundheitswesen geht. Dazu hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ein Gutachten erstellt, das die bedarfsgerechte Versorgung in ländlichen Regionen und einzelnen Leistungsbereichen analysiert. weiterlesen
Jedes Jahr stürzen über vier Millionen ältere Menschen in den eigenen vier Wänden. Mehr als 100.000 von ihnen brechen sich dabei den Oberschenkelhals – Frauen fünf Mal häufiger als Männer. Darauf weist die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) hin. Spezielle Sturzpräventionskurse können helfen, diesen Verletzungen vorzubeugen. Damit sind Senioren eine interessante Zielgruppe für Therapeuten.
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Puzzle und Kreuzworträtsel lösen können Senioren langfristig fit halten. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der US-Forscher die Wirkung eines sechswöchigen kognitiven Trainings auf Senioren überprüften. Der positive Effekt war sogar noch nach zehn Jahren messbar.

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ältere Patienten profitieren von gemeinsamen Behandlerteams Schon seit langem wird eine kombinierte Versorgung in Pflegeheimen diskutiert, um eine bessere medizinische Betreuung der Patienten zu ermöglichen. Dass eine umfassende Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe zwischen Ärzten und Pflegekräften wie z.B. Ergotherapeuten positive Ergebnisse bringt, zeigt eine vergleichende Untersuchung aus den USA, die jetzt in der Fachzeitschrift „Journal of the American Geriatrics Society“ veröffentlicht wurde.

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Bei vielen Senioren löst allein der Gedanke an Treppenstufen bereits Ängste aus.Für viele ältere Menschen beginnt nach dem ersten Sturz ein Teufelskreis: Aus Angst vor einem erneuten Fallen bewegen sie sich weniger, werden unsicherer und erhöhen damit noch das Sturzrisiko. Eine negative Spirale, die die Ergotherapeutin Bettina Kuhnert (48) aus Ennepetal mit Hilfe einer speziellen Sturzprophylaxe behandelt.

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Rund 6,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Osteoporose, doch nur zehn bis 20 Prozent erhalten eine leitliniengerechte Therapie. Das kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), und weißt dabei auf die notwendige Heilmittel-Therapie hin, die auch in der Leitlinie Physiotherapie dokumentiert ist.

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