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Sonderregelungen für Heilmittel gelten auch für DGUV

Die Sonderregelungen für den Heilmittelbereich während der Corona-Krise gelten auch für den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung. Das teilte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) kürzlich mit.
© iStock: Chinnapong

Der vorgegebene Behandlungsbeginn und die damit zusammenhängenden Fristen werden zunächst bis zum 30. April 2020 ausgesetzt, wenn die Verordnung nach dem 18. Februar 2020 ausgestellt wurde. Die Fristen werden unterbrochen, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17. Februar 2020 liegt.

Auch die ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen sind bis zum 30. April aufgehoben. Die Begrenzung der Gültigkeit der Verordnung auf vier Wochen gemäß Teil A Punkt 2 (Physiotherapie) bzw. Teil B Punkt 2 (Ergotherapie) entfällt ebenfalls bis zum 30. April. Bei Abbruch durch die Patienten (Abreise bzw. Nichtwahrnehmung von Terminen wegen Infektionsgefahr), sollte diese von der Einrichtung dokumentiert und dem Unfallversicherungsträger mitgeteilt werden. Die Abrechnung erfolgt gemäß der erbrachten Leistung.

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