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Ältere Schmerzpatienten stärker interdisziplinär versorgen

Schmerzmediziner und Geriater sprechen sich für eine stärkere interdisziplinäre Versorgung älterer Schmerzpatienten aus. Neben der Schmerzreduktion sei besonders die Verwirklichung einer selbstbestimmten Lebensqualität im Alter das Ziel. Dazu müsse die Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie ausgebaut werden, forderten die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) kürzlich auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag.
Ältere Schmerzpatienten stärker interdisziplinär versorgen
© iStock: Gewitterkind

„Insgesamt sind Schmerzmediziner gut beraten, besonders bei multimorbiden, älteren Schmerzpatienten eng mit weiteren behandelnden Ärzten sowie Apothekern und Physiotherapeuten zusammenzuarbeiten“, so ihr Fazit. Eine gute interdisziplinäre Kooperation beschränke sich aber nicht nur auf die Zusammenarbeit von Fachärzten, Physiotherapeuten, Apothekern und anderen Gesundheitsberufen, sondern schließe auch auf eine bundesweite Kooperation von Fachgesellschaften ein, um die Qualität der Therapie voranzubringen, heißt es in der Erklärung von DGS und DGG.

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