In einer Pilotstudie analysierten Forscher der Hochschule Fulda gemeinsam mit Partnern mithilfe speziell entwickelter Mikrofone und Sensoren, wie sich ein erkranktes Knie bei einer Kniebeuge im Gegensatz zu einem gesunden anhört. Denn bei einer Arthrose entstehen typische Geräusche, fanden sie heraus. An der Studie, die im Journal Medical Engineering & Physics veröffentlich wurde, nahmen 29 Testpersonen teil. Die Ergebnisse der Schalldiagnostik verglichen die Forscher dann mit den zuvor angefertigten MRT-Aufnahmen der Patienten. Die Übereinstimmung lag bei 95 Prozent.

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Im Rahmen einer Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen wurden Klinik- und niedergelassene Ärzte gefragt, wie sie zu konservativen Therapien stehen. Alle hielten es für sinnvoll, diese stärker zu fördern und zu vergüten. Doch was kann die Physiotherapie bei Arthrose, einer der häufigsten Gründe für Knieprothesenoperationen, eigentlich bewirken? Und in welche Mitarbeiterfortbildungen lohnt es sich, diesbezüglich zu investieren? Wiebke Starke gibt Antworten.

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In Deutschland erhalten immer mehr Menschen bei Kniearthrose ein künstliches Gelenk - zunehmend auch jüngere Patienten unter 60 Jahren. Zwischen 2013 und 2016 ist die Zahl solcher Eingriffe insgesamt um gut 18 Prozent auf rund 169.000 Fälle pro Jahr gestiegen. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. „Dieser Trend sei weder durch medizinische noch durch demografische oder geografische Einflussfaktoren erklärbar“, heißt es darin.

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Selbstangewandte Akupressur kann bei älteren Patienten mit Kniegelenksarthrose die Schmerzen lindern und die körperlichen Funktionen verbessern. Das ist das Ergebnis einer US-Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Arthritis Care & Research“ veröffentlicht wurde. Akupressur sei nach Angaben der Wissenschaftler eine kostengünstige und nicht-invasive Behandlung, die das Potenzial habe, eine nützliche, langfristige Selbstmanagementstrategie für Schmerzen zu sein. Sie könne leicht gelehrt werden und sei sicher genug, sie auch ohne Aufsicht selbst anzuwenden – also auch für Therapeuten eine sinnvolle Ergänzung ihrer Behandlung, die sie Patienten für Zuhause an die Hand geben können.

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