Zahnärzte können sich nun an klaren Regeln orientieren, wenn sie Physiotherapie und Logopädie verordnen: Zum 1. Juli 2017 gilt die neue Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte (HeilM-RL ZÄ). Keine Richtgrößen oder sonstige Budgets stehen der bedarfsgerechten Verordnung von Heilmitteln im Weg. Jetzt müssen Zahnärzte und Therapeuten nur gut zusammenarbeiten, um ihre Patienten mit Heilmitteltherapie zu versorgen.

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Wie erwartet haben jetzt alle AOKen die Heilmittelerbringer darüber informiert, dass es für zahnärztliche Verordnung auf Muster 16 eine Übergangsfrist geben wird. Sollte also ein Zahnarzt nach dem 1. Juli die neuen Verordnungsvordrucke noch nicht nutzen, können Therapiepraxen auch „alte“ VO-Formulare annehmen, wenn die notwendigen Daten auf der Verordnung stehen.

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Foto von junger Frau im Zahnartstuhl mit zahnarzt

Die Rahmenempfehlungen zwischen GKV-Spitzenverband und den Heilmittelverbänden sind allesamt so alt, dass sie die Heilmittelrichtlinie Zahnärzte noch nicht ausdrücklich berücksichtigen. Der GKV-Spitzenverband hat jetzt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die anwendbaren Regelungen der Rahmenempfehlungen auch für die neuen Zahnarzt-Heilmittelverordnungen gelten.

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Zum 1. Januar 2017 gilt die überarbeitete Heilmittel-Richtlinie mit den neuen Regeln zum langfristigen Heilmittelbedarf. Dabei spielen die Diagnosen nach ICD-10-Code eine immer größere Rolle. Beim „Übersetzen“ der Codes in Klartext und beim Suchen nach der richtigen Diagnosengruppe im Heilmittel-Katalog hilft jetzt die HMK-App der Firma Buchner.

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