Ab dem Schuljahr 2019/2020 führt auch das Land Niedersachsen die Schulgeldfreiheit für die Therapieberufe ein. Darauf einigten sich die Koalitionspartner SPD und CDU kürzlich in Hannover. Durch einen Maßnahmenkatalog mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro soll der Einstieg in die Schulgeldfreiheit gelingen.

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Am 1. November haben Schüler, Lehrer und Therapeuten noch vor dem Landtag dafür protestiert, nun ist es soweit: Die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP hat sich darauf geeinigt, das Schulgeld in Schleswig-Holstein ab dem kommenden Jahr abzuschaffen. Angehende Ergo- und Physiotherapeuten, Podologen und Logopäden müssen ab 1. Januar 2019 also nicht länger für ihre Ausbildung zahlen. Das gilt für alle der derzeit belegten 670 Schulplätze, die nicht an Krankenhäusern angesiedelt sind.

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Angehörige der Gesundheitsfachberufe sind kürzlich dem Aufruf der ETOS Ergotherapieschule gefolgt und haben in Osnabrück für die sofortige Einführung der Schulgeldfreiheit in Niedersachsen demonstriert. Diese ist zwar Teil des Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU, doch im Haushaltsplanentwurf 2019 wurden lediglich zwei Millionen Euro für die Schulgeldbefreiuung von Erziehern bereitgestellt. Die angekündigte Schulgeldfreiheit für Gesundheitsberufe wie Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten hat die Niedersächsische Landesregierung scheinbar vertagt.

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