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Versorgungsvertrag Logopädie: BMG spricht sich für längere Anerkennungsfrist aus

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) spricht sich in einem Schreiben vom 31. August 2021 an den GKV-Spitzenverband dafür aus, die Anerkenntniserklärung für den Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie um drei Monate zu verlängern. Demnach hätten Logopäden dann bis zum 15. Dezember 2021 Zeit, dem Versorgungsvertrag zuzustimmen, ohne dass es zuvor zu einem Entzug der Zulassung kommt.
© iStock: BrianAJackson

Das BMG begründet die Empfehlung damit, dass bis zum 25. August 2021 erst 38 Prozent der Anerkenntniserklärungen bei den Zulassungsstellen eingegangen seien. Da auch bei den Podologen ein geringer Rücklauf an Anerkenntniserklärungen zum bundesweiten Vertrag zu einer verlängerten Frist (30. September 2021) führte, spricht sich das BMG aus Gründen der Gleichberechtigung für ein gleiches Vorgehen für den Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie aus.

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Susanne Wolsing
05.09.2021 9:28

Eine Frage: „das BMG spricht sich dafür aus“ bedeutet, die… Weiterlesen »

Ulrike Stanitzke
09.09.2021 12:00
Antworten an  Susanne Wolsing

Hallo Frau Wolsing, es handelt sich bisher um eine Empfehlung,… Weiterlesen »

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