Handeln, bevor der Schmerz chronisch wird - das ist das Ziel des neuen Forschungsprojektes PAIN2020. PAIN steht für "Patientenorientiert. Abgestuft. Interdisziplinär. Netzwerk“. Untersucht werden soll, ob sich die Versorgungssituation von Patienten verbessern lässt, wenn sie frühzeitig eine interdisziplinäre Diagnostik und entsprechende Therapieempfehlungen von einem Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten erhalten.

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Mit seinem Eckpunktepapier zur Sicherung und Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung ignoriert der Gesundheitsminister wesentliche Forderungen der Heilmittelbranche und seiner eigenen Partei. Stattdessen werden Heilmittelerbringer mit Projektgruppen und Uraltkonzepten abgespeist. Für niedergelassen Praxen wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht viel ändern. Das lässt sich so aus dem Eckpunktepapier herauslesen:

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Foto von Kalender mit einzelnen Tagen

Eine zeitnahe physiotherapeutische Versorgung von Patienten ist aktuell in Deutschland nicht zu gewährleisten. Das zeigt die erste bundesweite Online-Befragung zum „Wartezeitenbarometer Physiotherapie“ im Juli 2018. Initiiert wurde die Umfrage vom Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) und dem Verband Physikalische Therapie (VPT). Über 2.000 Physiotherapeuten aus allen Bundesländern hatten sich zu Wartezeiten auf Termine und zur Suche nach Mitarbeitern geäußert.

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Niedrige Honorare und unzureichende Vergütung führen bei selbstständigen Logopäden dazu, dass die finanzielle Situation von Praxisinhabern und ihren Angestellten schlecht ist. Betriebsergebnisse bleiben weit hinter dem zurück, was in einem vergleichbaren Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst gezahlt wird und erlauben keine Rückstellungsmöglichkeiten. Das zeigt ein Gutachten zur beruflichen und ökonomischen Situation von Selbstständigen in der Logopädie, das im Auftrag von LOGO Deutschland erstellt und kürzlich in Berlin vorgestellt wurde.

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Als einen vollen Erfolg hat die Deutsche Rheuma-Liga das jetzt abgeschlossene Transitions-Projekt für junge Rheuma-Patienten gewertet. Es war vor drei Jahren gemeinsam mit dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum und mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit gestartet worden, um junge Rheuma-Patienten auf den Wechsel in die Erwachsenenversorgung vorzubereiten. Jährlich stehen etwa 2.500 Jugendliche vor diesem Übergang – doch jeder Dritte bricht laut Rheuma-Liga seine Behandlung ab. Das hat unter Umständen schwere Folgen für die Gesundheit.

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