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G-BA: Zweitmeinung bald auch bei Wirbelsäulen-OP

GKV-Versicherte haben künftig bei planbaren Eingriffen an der Wirbelsäule Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen und die entsprechende Richtlinie erweitert. Bisher können Patienten bereits u. a. bei arthroskopischen Eingriffen an der Schulter, Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom sowie Implantationen einer Knie-Endoprothese eine Zweitmeinung einholen.
© iStock: svetikd

Das Zweitmeinungsverfahren gilt für folgende planbare Operationen an der Wirbelsäule: die dynamische und statische Stabilisierung (Osteosynthese und Spondylodese), die knöcherne Druckentlastung (Dekompression), Facettenoperationen, Verfahren zum Einbringen von Material in einen Wirbelkörper, Entfernung von Bandscheibengewebe (Exzision) sowie das Einsetzen einer künstlichen Bandscheibe (Bandscheiben-Endoprothese).

Versicherte haben Anspruch auf das Zweitmeinungsverfahren sobald der Beschluss des G-BA in Kraft getreten ist. Er wird zunächst vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) rechtlich geprüft und dann im Bundesanzeiger veröffentlicht.

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