Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 21. September 2017 den Beschluss gefasst, die Heilmittel-Richtlinie und den Heilmittelkatalog bis Anfang 2019 zu überarbeiten. Dabei soll gerade der Heilmittelkatalog „entschlackt“ werden. Es soll weiterhin identifiziert werden, ob ein möglicher „Beratungsbedarf zur Überprüfung der Evidenz von Heilmitteln, gegebenenfalls auch in Bezug auf ergänzende Heilmittel“ vorliegt. Die Beratung erfolgt gemäß Verfahrensordnung des G-BA unter Ausschluss der Heilmittelerbringer.

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Mit der HeilM-RL ZÄ (Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte) sind die Zahnärzte in der bürokratischen Welt der Heilmittel-Verordnungen angekommen. Sie ist eine mehr oder weniger genaue Kopie der bestehenden Heilmittel-Richtlinie. Damit gelten für Heilmittel-Verordnungen durch Zahnärzte und Kieferorthopäden künftig die gleichen Rahmenbedingungen wie für alle anderen Heilmittel-Verordnungen auch.

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Für die Kassenzahnärzte gibt es künftig eine eigene Heilmittel-Richtlinie mit eigenem Heilmittel-Katalog. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag, 15. Dezember in Berlin. Damit sollen sich bestehende Rechtsunsicherheiten für Zahnärzte bei der Heilmittelverordnung vermutlich ab dem 1. Juli 2017 erledigt haben.

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Frau Michalk von CDU/CSU stellt die erste Frage an den unabhängigen Sachverständigen Prof. Günter Neubauer, Direktor des Münchener Instituts für Gesundheitsökonomie, und den GKV-Spitzenverband: „Die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität soll insgesamt verbessert werden. Wie ordnen Sie diesen Zielansatz in das bestehendes Versorgungssystem mit ein?“ Zum Heilmittelbereich sagt Prof. Neubauer:

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 „Welche Vorteile bietet die Blankoverordnung von Heilmittel? Können Sie diesbezüglich auf die Kompetenz der Leistungserbringer im Hinblick auf die Frequenz der Behandlungseinheiten eingehen? Die Indikation – in Gänsefüßchen – bleibt weiter in der Verantwortung des behandelnden Arztes. Sehen Sie hierin einen Widerspruch zu dem Ansatz, die Heilmittel-Leistungserbringer stärker in die Versorgung mit einzubringen?“

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