Mit der HeilM-RL ZÄ (Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte) sind die Zahnärzte in der bürokratischen Welt der Heilmittel-Verordnungen angekommen. Sie ist eine mehr oder weniger genaue Kopie der bestehenden Heilmittel-Richtlinie. Damit gelten für Heilmittel-Verordnungen durch Zahnärzte und Kieferorthopäden künftig die gleichen Rahmenbedingungen wie für alle anderen Heilmittel-Verordnungen auch.

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Für die Kassenzahnärzte gibt es künftig eine eigene Heilmittel-Richtlinie mit eigenem Heilmittel-Katalog. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag, 15. Dezember in Berlin. Damit sollen sich bestehende Rechtsunsicherheiten für Zahnärzte bei der Heilmittelverordnung vermutlich ab dem 1. Juli 2017 erledigt haben.

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Frau Michalk von CDU/CSU stellt die erste Frage an den unabhängigen Sachverständigen Prof. Günter Neubauer, Direktor des Münchener Instituts für Gesundheitsökonomie, und den GKV-Spitzenverband: „Die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität soll insgesamt verbessert werden. Wie ordnen Sie diesen Zielansatz in das bestehendes Versorgungssystem mit ein?“ Zum Heilmittelbereich sagt Prof. Neubauer:

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 „Welche Vorteile bietet die Blankoverordnung von Heilmittel? Können Sie diesbezüglich auf die Kompetenz der Leistungserbringer im Hinblick auf die Frequenz der Behandlungseinheiten eingehen? Die Indikation – in Gänsefüßchen – bleibt weiter in der Verantwortung des behandelnden Arztes. Sehen Sie hierin einen Widerspruch zu dem Ansatz, die Heilmittel-Leistungserbringer stärker in die Versorgung mit einzubringen?“

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