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Studie zu Vor- und Nachteilen von Fettabsaugung bei Lipödem

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersuchen die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln und die Hautklinik des Klinikums Darmstadt die Vor- und Nachteile einer operativen Liposuktion als Behandlung der chronischen Fettverteilungsstörung bei Frauen gegenüber einer alleinigen nichtoperativen Behandlung wie der „Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie“. Die Studie hatte der G-BA bereits …

Erweiterter Entwurf zur Neufassung der Heilmittel-Richtlinie: G-BA hat zügig gearbeitet, schießt aber mit neuer Anlage 3 über das Ziel hinaus

Der G-BA hat den Verbänden den Entwurf zur erweiterten Neufassung der HeilM-RL zur Stellungnahme vorgelegt. Damit werden die durch Gesetzgebung (TSVG) notwendigen redaktionellen Änderungen zügig umgesetzt. Allerdings gibt es im Entwurf eine neue Anlage 3 zur Änderung von Heilmittelverordnungen, die teilweise hinter aktuelle Vereinbarungen zurückfällt und definitiv nicht zum Regelungsbereich …

BSG: Potenzial einer neuen Methode reicht für Erprobungsstudie

Eine neue Untersuchungsmethode besitzt das „Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative“, wenn sie „aufgrund ihres Wirkprinzips und der bisher vorliegenden Erkenntnisse mit der Erwartung verbunden ist, dass sie eine effektivere Behandlung ermöglichen kann“. Das gelte allerdings nur, wenn die noch offenen Fragen in einer einzigen Studie geklärt werden können. So hat das …

Weniger Bürokratie und weniger Diagnosengruppen – Entwurf zur Neufassung der Heilmittel-Richtlinie

Der G-BA hat Ende August den Verbänden die geplante Neufassung der Heilmittel-Richtlinie zur Stellungnahme vorgelegt. Erfahrungsgemäß haben die Stellungnahmen relativ geringen Einfluss auf die Neufassung, deswegen lohnt schon jetzt ein erster Blick auf die Änderungen, die vermutlich ab Oktober 2019 alle Praxen betreffen werden. iStock: kyoshino

Studie belegt positive Effekte von Hippotherapie bei MS – Neubewertung der Kostenübernahme durch G-BA angestrebt

Symptome der Multiplen Sklerose wie Gleichgewichtsstörungen, schnelle Ermüdbarkeit und Spastizität lassen sich durch Hippotherapie signifikant verbessern. Das belegt eine aktuelle Studie, die im britischen Multiple Sclerosis Journal veröffentlich wurde. Sie ist die erste weltweit, die die positiven Effekte der Hippotherapie bei MS-Patienten auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, der Evidenzstufe 1, nachweist. …

G-BA beschließt Überprüfung der podologischen Therapie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich beschlossen, ein Beratungsverfahren zur Überprüfung und möglichen Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie und des Heilmittel-Katalogs zur Verordnung der podologischen Therapie einzuleiten. Fotolia: lafota

„Wenn nicht jetzt, wann dann!?“ – Therapeuten demonstrieren in Köln

Der Bund vereinter Therapeuten lädt alle Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen, Heilmittelverbände, Ärzte, Patienten und viele mehr am 26. Mai um 14 Uhr zu einer Großdemonstration in Köln ein. Die Teilnehmer setzen sich unter anderem für eine Ausbildungsreform, die bundesweite Abschaffung des Schulgeldes, eine Ausbildungsvergütung sowie einen Sitz im Gemeinsamen …

Comic-Illustration von protestierenden Menschen mit Plakaten/Transparenten

Keine Angst vor dem Nutzennachweis: G-BA nimmt es mit der Evidenz nicht so genau

Manchmal traut man seinen Augen kaum: Da verweigert der G-BA seit Jahren die Kostenübernahme für Behandlungen mit dem Hinweis, die Wirksamkeit sei nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, und dann steht es groß in der Ärzte-Zeitung: „GBA rät zu Therapie ohne Evidenz bei diabetischem Fuß“. Fotolia.com: DDRockstar

Themenschwerpunkt Heilmittel-Richtlinie: Wieder Reform, wieder ohne Beteiligung der Heilmittelerbringer

Es ist wieder soweit: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21. September 2017 beschlossen, die Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) und den Heilmittelkatalog bis Anfang 2019 zu überarbeiten. Eines der Ziele ist es, den Heilmittelkatalog zu „entschlacken“. Die Beratung erfolgt gemäß Verfahrensordnung des G-BA unter Ausschluss der Heilmittelerbringer. istock: ardaayderman

Themenschwerpunkt Heilmittel-Richtlinie: Fragen zur geplanten Reform an Professor Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA

Am 21. September 2017 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) und den Heilmittelkatalog bis Anfang 2019 zu überarbeiten. up hatte dazu ein paar Fragen an Professor Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA. G-BA

Heilmittelkatalog soll bis 2019 erneut und ohne Beteiligung der Heilmittelerbringer überarbeitet werden

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 21. September 2017 den Beschluss gefasst, die Heilmittel-Richtlinie und den Heilmittelkatalog bis Anfang 2019 zu überarbeiten. Dabei soll gerade der Heilmittelkatalog „entschlackt“ werden. Es soll weiterhin identifiziert werden, ob ein möglicher „Beratungsbedarf zur Überprüfung der Evidenz von Heilmitteln, gegebenenfalls auch in …

Seit dem 30.5.2017 sind Lymphödeme ab Stadium II wieder langfristiger Heilmittelbedarf

Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie zur Zuordnung der Lymphödeme ab Stadium II ist in Kraft getreten. Damit können Lymphödempatienten wieder einfacher und ohne Genehmigungsverfahren extrabudgetär versorgt werden. iStock, pixologicstudio

Illustration des Lymphsystems

Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte tritt am 1. Juli 2017 in Kraft

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) verabschiedete Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte ist jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und tritt damit wie geplant zum 1. Juli 2017 in Kraft.

G-BA beschließt: Jetzt sind auch Lymphödeme ab Stadium II extrabudgetär

In seiner öffentlichen Sitzung am 16. März 2017 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die Anlage 2 der Heilmittel-Richtlinie zu ergänzen. G-BA

Verordnungsbürokratie sorgt für Sicherheit und Mehrumsatz

Ein Kommentar von Ralf Buchner Mit der HeilM-RL ZÄ (Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte) sind die Zahnärzte in der bürokratischen Welt der Heilmittel-Verordnungen angekommen. Sie ist eine mehr oder weniger genaue Kopie der bestehenden Heilmittel-Richtlinie. Damit gelten für Heilmittel-Verordnungen durch Zahnärzte und Kieferorthopäden künftig die gleichen Rahmenbedingungen wie für alle anderen Heilmittel-Verordnungen auch. …

Ab Juli 2017 können Zahnärzte leichter Heilmittel verordnen

Für die Kassenzahnärzte gibt es künftig eine eigene Heilmittel-Richtlinie mit eigenem Heilmittel-Katalog. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag, 15. Dezember in Berlin. Damit sollen sich bestehende Rechtsunsicherheiten für Zahnärzte bei der Heilmittelverordnung vermutlich ab dem 1. Juli 2017 erledigt haben. iStock, zlikovec

Anhörung zum HHVG: Thema Blankoverordnung und Direktzugang

„Autonomie der Heilmittelerbringer verbessert die Qualität“ Frau Michalk von CDU/CSU stellt die erste Frage an den unabhängigen Sachverständigen Prof. Günter Neubauer, Direktor des Münchener Instituts für Gesundheitsökonomie, und den GKV-Spitzenverband: „Die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität soll insgesamt verbessert werden. Wie ordnen Sie diesen Zielansatz in das bestehendes Versorgungssystem mit ein?“ …

Anhörung zum HHVG: Thema Die Berufsverbände zum Direktzugang

IfK: „Voraussetzungen für Direktzugang sind gegeben“ Die SPD-Abgeordnete Bettina Müller fragt dann die anwesenden Berufsverbände nach dem Direktzugang:

Anhörung zum HHVG: Thema Blankoverordnung und Indikationsstellung

Dr. Georg Kippels, CDU/CSU, richtet eine Frage an den Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK), den G-BA und Prof. Neubauer:  „Welche Vorteile bietet die Blankoverordnung von Heilmittel? Können Sie diesbezüglich auf die Kompetenz der Leistungserbringer im Hinblick auf die Frequenz der Behandlungseinheiten eingehen? Die Indikation – in Gänsefüßchen – bleibt weiter …

Anhörung zum HHVG: Thema Akademisierung und Direktzugang

Maria Klein-Schmeink (Grünen) hat eine Frage an den Hochschulverband Gesundheitsfachberufe (HVG): „Sehen Sie die Hochschulausbildung als notwendige und auch hinreichende Voraussetzung für den Direktzugang für therapeutische Berufe?“