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Diabetischer Fuß: Neue Empfehlungen zur Druckverteilungsmessung

Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS) sind Hochrisikopatienten für die Entwicklung von Geschwüren am Fuß, in deren Folge häufig eine Amputation nötig wird. Ziel der DFS-Versorgung sollte es sein, die Zahl der Diabetes-bedingten Amputationen weiter zu reduzieren. Eine Druckverteilungsmessung kann dabei helfen.
© 123rf.com

Der Beratungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) für das Orthopädieschuhtechnikhandwerk hat in Zusammenarbeit mit der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) kürzlich Empfehlungen zur praktischen Umsetzung der elektronischen Druckverteilungsmessung bei der orthopädieschuhtechnischen Versorgung von Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom veröffentlicht. Ziel war es, eine in der Praxis realisierbare Durchführung der pedografischen Druckverteilungsmessung zu erarbeiten. Die Druckentlastung mit der Erstversorgung soll in Relation zum Neutralschuh zwischen 30 und 50 Prozent und dem Patientenschuh mindestens 30 Prozent betragen, empfehlen die Experten. Es sollte mindestens eines der beiden Entlastungskriterien erreicht werden.

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