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Innovationsausschuss des G-BA empfiehlt Projekt zu Rückenschmerzen

Das Projekt „Rise-uP“ unterstützt Patienten mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen dabei, dass sich ihre Schmerzen nachhaltig bessern – unter anderem mithilfe einer Rücken-App. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat das Projekt aus dem Bereich „Neue Versorgungsformen“ als erfolgsversprechend für eine bessere Patientenversorgung eingestuft, heißt es in einer Pressemitteilung des G-BA.
Langfristiger Heilmittelbedarf (LHB)
© iStock: gilaxia

Die Patienten wurden in dem Projekt engmaschig von Haus- und Fachärzten betreut und konnten eine spezielle App nutzen, die ihnen Informationen zu der Erkrankung, aber auch Übungsanleitungen an die Hand gab. Dadurch sollte sowohl die physische als auch psychische Gesundheit verbessert werden. Das Ergebnis: Nach zwölf Monaten nahmen die Rückenschmerzen im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich stärker ab.

Der Innovationsausschuss wird nun die Ergebnisse an die Verbände der Kranken- und Pflegekassen sowie Kassenärztlichen Vereinigungen weiterleiten, damit sie diese eventuell in ihre Verträge mit aufnehmen.

Die Beschlussseite zum Projekt finden Sie auf der Website des G-BA.

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