up 09-2010

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befragen Dr. Google zu ihren Krankheitssymptomen, bevor sie zum Arzt gehen. Vier von zehn beginnen daraufhin sogar sich selbst zu therapieren – ohne sich medizinischen Rat von einem Experten zu holen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die im Auftrag des Senders Health TV 1.000 Bundesbürger befragt hat. Doch selbst diejenigen, die zum Arzt gehen und eine Diagnose erhalten, bleiben teilweise mit Fragen zurück. Hier setzt www.deine-diagnose.de an.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Immer wieder warnen Gesundheitsexperten, dass mangelnde Bewegung der Entwicklung von Kindern schadet – so auch kürzlich die Kaufmännische Krankenkasse KKH in Hamburg. Laut Versichertendaten der Kasse haben motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zwischen 2006 und 2016 um 76 Prozent zugenommen, bei den 6- bis 10-Jährigen um 63 Prozent. Immer mehr Kinder haben demnach Probleme beim Hüpfen, Balancieren, Rückwärtslaufen oder Ballwerfen und erlernen Fahrradfahren oder Schwimmen nur schwer.

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Stottern und Schule verträgt sich nicht gut, betroffene Schüler haben häufig Probleme. Um ihnen und ihren Eltern hilfreiche Tipps und nützliche Informationen zu geben, hat die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. eine neue Internetseite ins Leben gerufen: www.stottern-und-schule.de . Auch Lehrer, die sich mit dem Thema vielleicht noch nicht näher befasst haben, finden hier Antworten auf viele Fragen, etwa, wie sie Vermeidungsverhalten erkennen oder wie sie sich stotternden Schülern gegenüber am besten verhalten.

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Unter dem Titel „Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?“ befasst sich die Apotheken Umschau erneut mit dem Thema Direktzugang. Während die Therapeuten schon seit Jahren eine solche Regelung in Deutschland fordern, sehen Ärzte dies immer noch kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten.

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Knapp die Hälfte der Patienten, denen eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) bevorstand, erhielten vor der Operation eine physikalische Therapie. Das ist das Ergebnis einer versorgungsepidemiologischen Analyse, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Der Orthopäde“ veröffentlicht wurde. Die Verordnungshäufigkeit entspreche nicht vollständig den aktuellen Behandlungsempfehlungen, lautet das Fazit der Autoren.

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Smiley-Pinups an einer Tafel

Die Therapeuten haben erneut mehr Mitsprache beim Aufbau der Telematikinfrastruktur und den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA) gefordert. „Wir wollen mitspielen, weil wir glauben, dass es unsere Arbeit erleichtern wird“, erklärte der Ergotherapeut Arnd Longrée, Sprecher des Fachbeirats für das elektronische Gesundheitsberuferegister, auf der Tagung "eHealth.NRW – das digitale Gesundheitswesen" kürzlich in Bochum. Die elektronische Patientenakte werde es Therapeuten erlauben, zielgerichteter als bisher mit den Patienten zu arbeiten.

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Künstliches Kniegelenk - ja oder nein? Das will gut überlegt sein. Hilfe bei der Entscheidung bietet die Patientenleitlinie „Indikation Knieendoprothese“. Die von Betroffenen mitgestaltete Leitlinie beschreibt auch anderen, welche Kriterien vor einer Operation berücksichtigt werden sollten, heißt es in einer Mitteilung zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der am 23. Oktober in Berlin beginnt.

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