Recht/Steuern/Finanzen

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Recht/Steuern/Finanzen

Auch Sachspenden sind steuerlich begünstigt

Ob mit Geld, Kleidung, Büchern oder Laptops – viele Deutsche wollen gemeinnützige Organisationen unterstützen. Nach deutschem Steuerrecht (§ 10b Einkommensteuergesetz) sind Spenden unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben abzugsfähig. Dazu zählen auch Sachspenden.

Urteil: Arbeitgeberzuschuss auf Kinderbetreuungskosten anrechnen

Kosten für Kinderbetreuung können als Sonderausgabe von der Steuer abgesetzt werden. Zahlt der Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss, wird dieser allerdings abgezogen, wie kürzlich zwei Finanzgerichte entschieden haben.

Digitale Einkommenssteuererklärung nicht immer zwingend notwendig

Steht der finanzielle Aufwand für die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer Datenfernübertragungsmöglichkeit in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zu den Einkünften nach dem EStG, besteht keine Verpflichtung zur Abgabe einer digitalen Einkommenssteuererklärung. So urteilte der Bundesfinanzhof (BFH) im Falle eines selbstständigen Physiotherapeuten, der sein zuständiges Finanzamt gegen die Pflicht zur elektronischen Steuererklärung …

Platz schaffen in der Praxis

In Therapiepraxen stapeln sich alte Patientenakten, Rechnungen, Bestellungen und vieles mehr. Der Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit, sich von unnötigen Unterlagen zu befreien, um wieder Platz in der Praxis zu schaffen. Wir geben Ihnen einen Überblick darüber, welche Akten Sie 2021 entsorgen können.

Ein Jahr DSGVO: Was in Sachen Datenschutz bis jetzt in Ihrer Praxis passiert sein sollte

Als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) heute vor genau einem Jahr in Kraft getreten ist, verhielten sich viele Unternehmer wie ein Kaninchen vor der Schlange: unfähig zu agieren, aus Angst, etwas falsch zu machen. Die Verunsicherung war groß, denn es war von Abmahnwellen und hohen Bußgeldern die Rede, wenn die Datenschutzvorgaben nicht …

Heilmittelpraxen sind keine Ladengeschäfte – Zuzahlungsinkasso gehört in die Hände der Krankenkassen

Der Gesetzgeber verlangt von Heilmittelpraxen, die Eigenbeteiligung des Patienten in der Praxis einzuziehen. Damit werden Praxisinhaber gezwungen die stetig steigenden Anforderungen der Finanzämter an Bargeldverwaltung und Aufzeichnungspflichten nur für das Inkasso der Zuzahlungen zu erfüllen. Dass es auch anders geht, sieht man etwa an Verordnungen der häuslichen Krankenpflege. Dort hat …

Foto von Frau, die einen Fünzig-Euro-Schein aus ihrem Portemonnaie holt

BFH: Selbstgetragene Krankheitskosten sind keine Sonderausgaben

Selbstgetragene Krankheitskosten dürfen beim Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge nicht berücksichtigt werden. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich entschieden. Ob solche Kosten grundsätzlich außergewöhnliche Belastungen darstellen können, ließen die Richter offen.

up-Leser berichten von ihren Erfahrungen mit Korruption

Die Frage der up-Redaktion nach persönlichen Erfahrungen mit Ärzten und Korruption hat Wellen geschlagen. Im Internet ging es hoch her und unser Briefkasten quoll über. Ungläubig „Ich bin sprachlos auf welche Ideen manche kommen“ und mit Unverständnis „Wie kann man sich das bei unserer Vergütung überhaupt leisten, einen Arzt dafür …

Änderungskündigung: Darauf gilt es zu achten!

Im Rahmen der bestehenden Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern haben Praxisinhaber einen gewissen Spielraum, um auf Veränderungen in der Praxis einzugehen. Fordert eine Situation allerdings Anpassungen, die nicht mehr im Rahmen des bestehenden Vertrags zu erfüllen sind, kann eine Änderungskündigung ein geeignetes Mittel sein, um darauf zu reagieren.

Urteil: Kasse muss hochwertigere Prothese bezahlen

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf die Versorgung mit kostenaufwändigeren Hilfsmitteln, wenn die Betroffenen damit eine deutliche Verbesserung ihrer Geh- und Stehfähigkeit erreichen können. Das hat das Hessische Landessozialgericht kürzlich entschieden.

Illustration eines Richter-Hammers

Steuern: BFH lockert Regeln für das häusliche Arbeitszimmer

Mehrere neue Urteile lockern die Regeln, nach denen Praxisinhaberinnen ihren Büroraum zuhause von der Steuer absetzen können. Zum einen ist das nun in bestimmten Fällen trotz Büro-Arbeitsplatz in der Praxis möglich. Zum anderen können auch mehrere Personen im Haushalt den vollen Freibetrag für dasselbe Zimmer absetzen.

Foto von Ehepaar an Laptop im Arbeitszimmer

BFH ändert Rechtsprechung für häusliches Arbeitszimmer: Bei gemeinsamer Nutzung profitiert jeder Steuerzahler vom Freibetrag

Wer sich ein häusliches Arbeitszimmer teilt, kann nun mehr Steuern sparen. Künftig kann jeder Nutzer eines gemeinsamen Arbeitszimmers den Höchstbetrag von 1.250 Euro steuerlich absetzen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in zwei Urteilen und änderte damit seine bisherige Rechtsprechung zugunsten der Steuerzahler.

Online-Ratgeber für Chefs: Neue Mitarbeiter richtig bei der Sozialversicherung melden

Ein neues Informationsportal soll unerfahrenen Arbeitgebern dabei helfen, Mitarbeiter einzustellen und sie korrekt bei den Sozialversicherungsträgern zu melden. Sinnvoll sein kann das zum Beispiel für Therapeuten, die ihre erste Praxis gründen.

Basiszinssatz unverändert bei – 0,88 Prozent

Bundesbank veröffentlicht Grundlage für Verzugszinsen Zum 1. Januar 2017 ist der Basiszinssatz von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht worden und liegt bei  – 0,88 Prozent. Seit Juli 2016 ist er damit unverändert geblieben. Bereits seit Anfang 2013 weist der Basiszinssatz einen negativen Wert auf.

Ladenkasse (w), offen, ordnungsgemäß geführt, sucht Therapiepraxis

Auch im Jahr 2017 werden die Finanzämter sehr genau aufpassen, wie Therapiepraxen mit Kassenführung und Umsatzsteuer umgehen. Formale Fehler ziehen schnell teure „Hinzuschätzungen“ nach sich. Wie Praxisinhaber das vermeiden, erklärt uns Hendrik Gilbers, Steuerberater und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Selbstständiger Fachberater für das Gesundheitswesen (DGSFG).

Auch 2017 müssen Therapeuten kein Kassenbuch führen

Zum Jahreswechsel 2016/2017 gelten neue Vorschriften für die Aufzeichnungspflichten bei elektronischen Kassensystemen. Davon sind Freiberufler allerdings nur in Ausnahmefällen betroffen. Trotzdem beunruhigen Gerüchte über vermeintlich neue Anforderungen an Kassenbuchführung einige Praxisinhaber. Doch kein Grund zur Sorge: Die Rechtslage ist einfacher als Sie denken.

Was Therapeuten vor dem Jahreswechsel mit ihrem Steuerberater besprechen sollten

Wie für jedes andere Unternehmen auch gibt es für eine Therapiepraxis zum Ende eines Jahres hin viel Gesprächsbedarf in Sachen Steuern. Praxisinhaber sollten frühzeitig mit den richtigen Fragen auf ihren Berater zugehen.

Praxischef zahlt Fahrtkosten für Bewerbungsgespräch…

… wenn er den Bewerber eingeladen hat Nach dem Vorstellungsgespräch ist klar: Der Bewerber passt nicht so recht ins Team, die Praxisinhaberin wird ihm wohl absagen. Soll sie ihm dennoch die Reisekosten erstatten? Dazu ist sie sogar gesetzlich verpflichtet, sofern sie diejenige war, der den Bewerber zu dem Gespräch eingeladen …

Steuerfalle Mitarbeiterparkplatz

Parkplätze vor Therapiepraxen sind heiß begehrt. Damit Mitarbeiter bei der Suche nicht mit Patienten konkurrieren müssen, stellen viele Praxisinhaber ihrem Personal entspreche Stellplätze zur Verfügung. Dabei sollten sie die steuerlichen Konsequenzen im Blick haben. Ansonsten drohen bei einer Betriebsprüfung hohe Nachzahlungen.

Einmal Steuerberater für die Therapiepraxis, bitte

Im Juni stellte sich die Deutsche Gesellschaft selbständiger Fachberater für das Gesundheitswesen e. V. (DGSFG) der Öffentlichkeit vor. Mitglieder dieser Gesellschaft sind Steuerberater, die eine 120-stündige Ausbildung durchlaufen haben. Bislang gibt es noch relativ wenige entsprechend zertifizierte Fachberater, ihre Zahl soll aber stetig steigen.