Viele Ärzte machen sich Sorgen über mögliche finanzielle Rückforderungen bei der Verordnung von Arznei- oder Heilmitteln. Ende 2015 meldete die Kassenärztliche Vereinigung  (KV) Hessen, dass es 2013 in ihrem Bundesland keinen einzigen Arzneimittelregress und nur einige individuelle Beratungen gegeben habe. Wie aber sieht es mit Heilmittel-Regressen aus? up hat bei den 17 KVen nachgefragt.

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Die Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei ärztlichen Verordnungen, wie etwa für Heilmittel, werden ab 2017 neu aufgesetzt. Hierzu haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband auf entsprechende Rahmenvorgaben verständigt, die durch Gesetzesänderungen im Sommer 2015 vorgegeben worden waren. Richtgrößen sollen ab 2017 abgeschafft und stattdessen neue Wirtschaftlichkeits- und Versorgungsziele erarbeitet werden. Für 2016 dürfte das Thema Heilmittelbudget damit deutlich an Gewicht verlieren. weiterlesen
up 02-2012 Ein Rundschreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin aus dem September 2015 sorgt für Unruhe unter Ärzten und Therapeuten in der Bundeshauptstadt. Unter der Überschrift „Keine nachträgliche Änderung der Verordnung“ werden Ärzte leider grob falsch informiert. Das hat inzwischen auch die Pressesprecherin der KV Berlin bestätigt. Um die Verwirrung aufzulösen, sollten Therapeuten ihre Ärzte am besten selbst zum Thema aufklären. Wir geben Ihnen dazu Tipps und als Download der Woche KW 48/2015eine Vorlage für die Argumentation. weiterlesen
a man with rising coinsDie bundesweiten Anpassungsfaktoren für Heilmittel werden rückwirkend für 2015 um 0,8 und für das nächste Jahr um 3,7 Prozent angehoben. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) in den Rahmenvorgaben 2016 für Heilmittel geeinigt. Die Steigerung entspricht damit insgesamt einem zusätzlichen Finanzvolumen von über 200 Millionen Euro für die Heilmittelversorgung auf Bundesebene. weiterlesen
up 01-2012 Deutliche Entlastung für Ärzte: Sämtliche Heilmittelverordnungen, die bundesweit als Praxisbesonderheiten anerkannt sind, müssen vor Einleitung eines Prüfverfahrens von den Verordnungskosten des Arztes abgezogen werden. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Vermittlung des Bundesschiedsamts kürzlich geeinigt. weiterlesen
up 02-2010 Für Heilmittel stehen 2015 in Nordrhein knapp 552 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Ärzte haben also mehr Spielraum für die Verordnung von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie. Die Richtgrößen wurden entsprechend angepasst und gelten seit dem 1. Januar 2015. weiterlesen
a man with rising coinsDie bundesweiten Anpassungsfaktoren für Heilmittel werden rückwirkend für 2014 um ein Prozent und für das nächste Jahr um 3,8 Prozent angehoben. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) in den Rahmenvorgaben 2015 für Heilmittel geeinigt. Die Steigerung entspricht damit insgesamt einem zusätzlichen Finanzvolumen von deutlich über 200 Millionen Euro. weiterlesen
Geldschein ParagraphDer Bundesgerichtshof (BGH) hat die Verurteilung einer Pflegedienstbetreiberin wegen Betrugs bestätigt. Für Heilmittel-Erbringer ist die Begründung des Urteils noch einmal eine wichtige Erinnerung daran, sich auf jeden Fall an geltende Verträge zu halten. Wer dagegen verstößt, riskiert zur Kasse gebeten zu werden. Um jedoch wie die Pflegedienstbetreiberin im Gefängnis zu landen, muss schon richtige kriminelle Energie dahinter stecken. weiterlesen
up 10-2012  Das Jahr 2014 ist schon fast vorbei, da gibt es endlich auch für den Bereich der KV Nordrhein die Heilmittelrichtgrößen für 2014. Aber das Warten hat sich gelohnt: Sechs Prozent höhere Richtgrößen, rückwirkend gültig ab Jahresanfang sowie eine neue Liste mit regionalen Praxisbesonderheiten sollten den Ärzten ein wenig den Regress-Druck nehmen – und die Versorgung mit Heilmittel-Therapie erleichtern. weiterlesen