Die aktuelle Diskussion um Korruption im Gesundheitswesen verunsichert vor allem Patienten. Durch die mediale Berichterstattung stellen sie sich die Frage, ob Therapieempfehlungen wirklich unabhängig von wirtschaftlichen Interessen sind. Da hilft nur eines: In die Offensive gehen!

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Therapeuten wollen und sollen mit ihren Ärzten kooperieren. Denn ein gutes Verhältnis kommt  vor allem der medizinischen Versorgung der Patienten zugute. Dennoch fragt sich so mancher Praxischef, wo genau die Grenze zur Korruption eigentlich liegt. Darf ich meinen Orthopäden zu Weihnachten einen teuren Wein schenken oder ist das schon Bestechung? Darf mich der Arzt seinen Patienten empfehlen, weil meine Praxis auf eine bestimmte Therapiemethode spezialisiert ist? Rechtsanwalt Stefan Genge gibt Antworten und hat die rechtlichen Grundlagen für Sie zusammengefasst.

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Zwei für Heilmittelerbringer relevante Gesetzesänderungen wurden jetzt kurz vor der Sommerpause mit dem dritten „Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ verabschiedet. Zum einen müssen Vergütungsvereinbarungen zukünftig nicht mehr den Aufsichtsbehörden vorgelegt werden. Damit wird die Anbindung der Honorarentwicklung von Heilmittelerbringern an die Grundlohnsummenentwicklung faktisch aufgehoben. Die zweite Änderung betrifft das Zulassungsverfahren von neuen Heilmitteln.

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Es wird gepoltert und gewettert. Sowohl im Internet als auch am Stammtisch lassen viele Therapeuten ihrem Missmut über ihre Verbände und deren Arbeit freien Lauf. Tatsächlich bieten diese ihren Mitgliedern derzeit auch jede Menge Anlass dazu. Die Untätigkeit des G-BA in Sachen langfristiger Heilmittelbedarf erbost Therapeuten und Patienten schon seit langem – wegen eines Artikels auf bild.de versank der ZVK im Shitstorm und nun starteten die sprachtherapeutischen Verbände offenbar einen Alleingang auf Bundesebene. up wollte wissen: was ist da eigentlich los bei den Verbänden? Zerstört sich die Branche selbst von innen heraus? Der Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände Heinz Christian Esser gab Heidi Kohlwes Antworten und erklärte, warum Verbandsarbeit keine leichte Sache ist.

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Das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten (Patientenrechtegesetz) hat vergangenen Freitag den Bundesrat passiert und nach seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Therapeuten sind von einigen der neuen gesetzlichen Regelungen betroffen. Sie werden zukünftig mehr informieren und dokumentieren müssen.

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Wer sich die aktuellen Zahlen des GKV-HIS genauer ansieht, fragt sich zum wiederholten Male verwundert, auf welcher Basis denn bitte Heilmittel verordnet werden? Sind die Menschen in Westfalen-Lippe denn so viel gesünder als in Nordrhein? Unwahrscheinlich. Immerhin befinden sich diese KV-Gebiete im selben Bundesland! Lässt sich der Rückgang von Logopädie-Verordnungen in Baden-Württemberg um 3,7 Prozent mit medizinischen Argumenten belegen, während in Mecklenburg-Vorpommern im selben Zeitraum einen Zuwachs von über 14 Prozent zu verzeichnen ist? Wohl kaum!

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Die im Sozialgesetzbuch V vorgesehene Frist zur Festlegung von bundesweiten Vorab-Praxisbesonderheiten bis zum 30. September 2012 haben Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verpasst. Bis Ende November würden die Verhandlungen wohl noch andauern, erklärte die Pressestelle der KBV auf Nachfrage von up. Derweil warten Ärzte und chronisch kranke Patienten weiterhin auf klare Regeln.

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Durch ganz Deutschland kursiert derzeit eine Indikationsliste mit möglichen Diagnosen für die Genehmigung von Langfristverordnungen von Heilmitteltherapie zur Ergänzung und Kommentierung. Durch ganz Deutschland? Nein – eine kleine Berufsgruppe wird vollständig von der inhaltlichen Abstimmung ausgeklammert. Heilmittelerbringer dürfen nicht mitreden, wenn es darum geht, bei welchen Patienten Heilmitteltherapie dauerhaft indiziert ist und bei welchen nicht.

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