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Darf ich das?

Apps helfen im Corona-Alltag die Übersicht zu behalten
Wo muss ich eine Maske tragen? Mit wie vielen Menschen darf ich mich zu einem Spaziergang treffen? Gibt es hier eine Ausgangssperre? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich im Pandemie-Alltag stellen. Und kennt man einmal die Antwort, gelten am nächsten Tag, in der nächsten Woche oder im angrenzenden Landkreis, der nächsten Stadt oder dem benachbarten Bundesland schon wieder andere Vorgaben. Nicht leicht, immer auf den Laufenden zu bleiben. Doch Apps können hier helfen.
© hsyncoban

Gesetze, Verordnungen und Allgemeinverfügungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene regeln derzeit unseren Alltag. Eine App für Smartphones, die dabei helfen will, den Überblick zu behalten, heißt „Darf ich das?“ (www.darfichdas.info). Eine Frage, die sich aktuell bei so ziemlich jedem Schritt vor die Haustür stellt – im Falle von Ausgangssperren schon bevor man das Haus verlässt, oder eben auch nicht.

Orte und Themen bestimmen

„Darf ich das?“ bietet die Möglichkeit, verschiedene Orte auszuwählen und sich die jeweils dort geltenden Corona-Regeln anzeigen zu lassen. Für die ausgewählten Städte und Landkreise wird beim Öffnen der App direkt der aktuelle 7-Tage-Indizenzwert angezeigt. Dabei handelt sich um den Wert, den das RKI angibt. Manche Städte und Kreise errechnen diesen mit eigenen Zahlen, sodass es zu Abweichungen kommen kann. Klickt man in der App auf einen Ort, findet man aber einen Link zu den jeweiligen Websites auf der die Kreise bzw. Städte die geltenden Regeln veröffentlich haben. So kann man sich dort auch nochmal rückversichern.

Neben den Orten kann man zudem Themen auszuwählen, die für einen selbst besonders interessant bzw. relevant sind. So lässt sich festlegen, ob und in welcher Reihenfolge man sich z. B. Informationen zu Einzelhandel, Fitness und Breitensport, Hygieneregeln, Schulen, Kontaktbeschränkungen, Messen und Kongresse etc. anzeigen lassen möchte.

Weitere Apps

Ähnlich wie „Darf ich das?“ funktioniert auch die App „CoroBuddy“ (www.corobuddy.de). Hier kann man ebenfalls einen Ort auswählen und sich die jeweils geltenden Corona-Regeln anzeigen lassen. Dabei kann man aus einer Liste von Alkoholverbot bis Veranstaltungen das gewünschte Thema auswählen, das einen interessiert. Wer bereits die Warn-App „NINA“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de -> Warn-App NINA) nutzt, kann sich hier ebenfalls die lokal gültigen Corona-Regeln für die ausgewählten Orte anschauen.

Alle Apps sind kostenlos und stehen bei Google Play sowie im App Store zum Download zur Verfügung.

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