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Ein Beispiel für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Mit wenig Aufwand eigene Anliegen in Zeitung, TV und Radio bringen
Einmal im Fernsehen sein oder in der Zeitung kundtun, was Ihnen in Ihrem Praxisalltag auf der Seele brennt und die Öffentlichkeit darüber informieren, wie Ihre Arbeit als Therapeut aktuell aussieht, das ist gar nicht so schwer und aufwendig, wie Sie vielleicht denken. Modesta Kriebel, Physiotherapeutin aus Remchingen, Baden-Württemberg, hat es geschafft. Sie konnte im Fernsehen berichten, mit welchen Problemen sie aktuell zu kämpfen hat.

Die Fernsehbilder zeigen die Physiotherapeutin Modesta Kriebel, wie sie einen Patienten behandelt, der sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus infiziert hatte und nun mit den Langzeitfolgen kämpft. Sie berichtet darüber, dass sie die eine Stunde Behandlungszeit, die für diesen Patienten angedacht ist, kaum in ihrem vollen Terminkalender unterbringen kann. Später im Beitrag geht es zudem um dringende Hausbesuche, die Kriebel macht, obwohl sie sich wirtschaftlich kaum lohnen. Themen, die den meisten Therapeuten vertraut, in der Öffentlichkeit aber kaum bekannt sind.

Redaktionen einfach anschreiben

Angefangen hat alles mit einem Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung. Zudem hat sie frühere Kontakte zur Presse wieder aktiviert. „Und ich habe dann auch einfach mal das Fernsehen angeschrieben. Baden TV ist ein kleiner Sender in Karlsruhe, 20 Kilometer von hier entfernt“, berichtet die Therapeutin. „Ich habe ihnen unsere Situation geschildert und auch meinen Leserbrief mitgeschickt.“ Und genau das ist oft ein gutes Vorgehen: Gerade die lokale und regionale Presse ist häufig auf der Suche nach interessanten Beiträgen vor Ort.

So war es auch bei Kriebel. Keine drei Stunden später hatte sie bereits die Rückmeldung einer Redakteurin, dass sie Interesse an einem Beitrag haben – gerne mit Bezug auf die aktuelle Corona-Situation und die Folgen für die Heilmittelpraxen. Drei Minuten war die Physiotherapeutin schließlich in den Abendnachrichten zu sehen – demnächst soll es zudem eine Dokumentation von zwölf Minuten Länge geben. Kriebel sagt, es sei nicht schwer, Kontakt zu den Redaktionen herzustellen. „Ich habe mir im Internet einfach die zuständigen Redakteure herausgesucht“, erklärt sie. „Dann habe ich eine E-Mail geschrieben und sie an mehrere Redaktionen geschickt. Das ist kaum Aufwand.“ Die Physiotherapeutin hatte zudem das Gefühl, dass die Redaktionen dankbar für Themen seien, um einmal zu zeigen, was in anderen Bereichen in der aktuelle Pandemiesituation los ist – nicht nur in der Schule und in der Pflege, über die so oft berichtet werde.

Werden Sie selbst aktiv!

Wenn Sie Ihre Ideen, Sorgen und Probleme an die Öffentlichkeit bringen möchten, können Sie Kriebels Beispiel folgen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel in unserem up_Themenschwerpunkt 12.2020: LobbyarbeitSchritt für Schritt, wie Sie sich für Ihre Belange erfolgreich einsetzen können. Und natürlich können Sie sich mit Ihren Themen auch immer gern bei uns melden unter redaktion@up-aktuell.de.

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