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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ärzte und Krankenkassen

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2 Kommentare

  • Bernhard Dregger
    Bernhard Dregger

    Ich kann als Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin nicht verstehen, wie man einerseits den Direktzugang will, andererseits aber das damit verbundene Regressrisiko ablehnt.
    Wir niedergelassene Ärzte sehen uns seit Jahren schon Regressforderungen der KVen, bzw. GKVen ausgesetzt, und zwar für zuviel oder nicht korrekt ausgestellte Verordnungen an Patienten, welche die Therapie erhalten haben von Therapeuten, welche hierfür entlohnt wurden.
    Nach meinen Informationen (Vortrag Jens Uhlhorn, FPZ-Jubiläumsveranstaltung in Köln am 13.10.18) waren weder die Ärztegesellschaften, noch die Physiotherapeutenverbände und die Kassen bereit, bei einen flächendeckenden Modellversuch bzgl. Blankoverordnung mitzumachen.
    Jetzt wird es eben ohne großen Probelauf durchgedrückt und (zum Glück für die Patienten) nur mit bestimmten Indikationsgruppen.
    Ich bin sehr gespannt, wie die Physiotherapeuten mit dieser neu gewonnenen ‚Therapiefreiheit‘ unter dem Diktat der GKVen umgehen werden.
    Die Ärzteschaft entledigt sich nur allzugern dem Regressrisiko für Kosten, die sie nie selber eingenommen hat; dazu bedarf es keiner Ärztelobby.

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  • Hermann Büsching
    Hermann Büsching

    Ich habe mich die letzten Jahre schon immer mal wieder gefragt warum ich einem Verband bin. Dies fragen sich wohl immer mehr Praxisinhaber und auch Therapeuten. Warum soll man viel Geld dafür ausgeben zum einen für die zugehörigkeit, zum anderen für teure Kurse.

    Es wird mit den Kassen mehr oder weniger “verhandelt” oder auch nur “abgenickt”. Wenn man nachfragt heißt es immer nur “Mehr war nicht drin”. Anstatt das sich die Verbände zusammentun und geschlossen auftreten, wird untereinander kleinholz gehackt. Wäre das nicht so, könnte man ganz anders auftreten und auch durchsetzen das man als Vertragspartner in den GKV Verhandlungen dabei ist und nicht andere über das Schicksal der PT-Praxen entscheiden lassen.

    Die Verbände verlassen sich zu sehr auf Herrn Dr. Kühn. Der wirds schon machen. Anstatt ihm zu helfen und den Rücken zu stärken, Hände in den Schoß legen, und bei der Verbandsarbeit so tun als ob man was entscheidendes macht.
    Na dann gute Nacht.

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