Therapeut behandelt Schulterverletzung

Therapeuten verbringen viel mehr Zeit mit ihren Patienten als Ärzte - dementsprechend groß sind die Effekte, die Kommunikation, Empathie und andere psychosziale Faktoren auf den Therapieerfolg haben. In Teil 2 unseres Schwerpunktes zum Placebo-Effekt erklären wir, wie diese Effekte in Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie auftreten.

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Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Es lässt sich nicht beziffern, wie hoch der Anteil von Placebo-Effekten bei einer bestimmten Behandlung tatsächlich ist. Klar ist jedoch, dass es sich in jedem Fall lohnt, die Therapie mit Empathie und positiven Erwartungen zu unterstützen. Das klingt erst einmal wahnsinnig abstrakt – doch tatsächlich gibt es einige ganz konkrete Dinge, auf die Therapeuten achten können.

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Der Placebo-Effekt ist mehr als nur eine Scheintherapie, mit der Forscher in medizinischen Studien ihre Behandlungen überprüfen. Er beschreibt die psychosozialen Wirkungen einer Therapie – also wie Erwartungen, Lernprozesse und Empathie den Heilungsprozess beeinflussen. Therapeuten können diese Effekte gezielt beeinflussen.

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Patienten haben im vergangenen Jahr auch gegen Heilmittelerbringer Vorwürfe wegen Behandlungsfehlern erhoben. „Es gab schon einige Vorwürfe, aber ein kausaler Zusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Schaden konnte nur in den seltensten Fällen festgestellt werden“, erklärte Dr. Max Skorning, Leiter Patientensicherheit beim Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS), auf Anfrage. Daher sind Heilmittelerbringer in der jüngsten Jahresstatistik auch nicht gesondert aufgeführt.

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Cover-Heil-und-Hilfsmittelreport-2014,property=Data,portal=wwwNur 22 Prozent der Erkrankten, die eine Ergotherapie brauchen, erhalten eine den Leitlinien entsprechende Versorgung. Zu diesem Ergebnis kommt der Heil- und Hilfsmittelreport 2014 der Barmer GEK. Auch in der Podologie herrscht starke Unterversorgung: Im Bundesdurchschnitt kommt hier nur einem guten Drittel der Patienten die nötige Therapie zu. Das hat schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen, wie die Autoren des Berichts aufzeigen. weiterlesen
Bei den 15 am häufigsten verordneten Heilmitteln hat es in 2013 erneut einige Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren gegeben, die Aufschluss über aktuelle Verordnungstrends und Preisentwicklungen geben. Dabei stechen vier Themen besonders hervor: Manuelle Therapie (MT) auf der Überholspur, weniger Heilmittel für Kinder, passive Heilmittel verlieren an Bedeutung und die Preise für Heilmittel sind weiterhin grundsätzlich falsch strukturiert. weiterlesen
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die alternative Heilbehandlung Osteopathie haben sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Das meldet der Sender NDR Info unter Berufung auf Zahlen der 60 größten Kassen. Danach zahlten die Kassen im vergangenen Jahr ihren Versicherten mehr als 110 Millionen Euro. weiterlesen