Schulter

Zwei neue Studien haben wieder einmal die Effektivität physiotherapeutischer Behandlung bestätigt, diesmal als Therapie des Impingement-Syndroms der Schulter. Sowohl die im britischen Ärzteblatt BMJ veröffentliche CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) als auch die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene FIMPACT-Studie („Finnish Shoulder Impingement Arthroscopy Controlled Trial“) haben den Nutzen einer subakromialen Dekompression als Standard-Operation in Zweifel gezogen.

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Werden Patienten direkt von Physiotherapeuten behandelt, verringern sich sowohl die Behandlungsdauer als auch die Beschwerden – ohne Mehrkosten für die Krankenkassen. Das sind die Ergebnisse eines Modellprojekts für mehr Autonomie in der Physiotherapie, die der BIG direkt gesund und der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) kürzlich in Berlin vorgestellt haben. Beide fordern den Gesetzgeber nun auf, den Direktzugang zur Physiotherapie im Rahmen des Fünften Sozialgesetzbuchs zu ermöglichen.

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Die podologische Mitbehandlung beim Diabetischen Fußsyndrom senkt die Rate der Majoramputationen. Das geht aus dem Deutschen Gesundheitsbericht 2018 der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) hervor. Die Zahl der hohen Amputationen bei Diabetikern sei seit zehn Jahren mit minus 6,5 Prozent leicht rückläufig, heißt es darin über das Diabetische Fußsyndrom. 2014 lag sie bei fast 8.500, Minoramputationen wurden bei Diabetikern in 30.400 Fällen durchgeführt.

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Therapeut behandelt Schulterverletzung

Therapeuten verbringen viel mehr Zeit mit ihren Patienten als Ärzte - dementsprechend groß sind die Effekte, die Kommunikation, Empathie und andere psychosziale Faktoren auf den Therapieerfolg haben. In Teil 2 unseres Schwerpunktes zum Placebo-Effekt erklären wir, wie diese Effekte in Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie auftreten.

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Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Es lässt sich nicht beziffern, wie hoch der Anteil von Placebo-Effekten bei einer bestimmten Behandlung tatsächlich ist. Klar ist jedoch, dass es sich in jedem Fall lohnt, die Therapie mit Empathie und positiven Erwartungen zu unterstützen. Das klingt erst einmal wahnsinnig abstrakt – doch tatsächlich gibt es einige ganz konkrete Dinge, auf die Therapeuten achten können.

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Der Placebo-Effekt ist mehr als nur eine Scheintherapie, mit der Forscher in medizinischen Studien ihre Behandlungen überprüfen. Er beschreibt die psychosozialen Wirkungen einer Therapie – also wie Erwartungen, Lernprozesse und Empathie den Heilungsprozess beeinflussen. Therapeuten können diese Effekte gezielt beeinflussen.

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