Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld oder Heiratsbeihilfe werden nicht auf das Elterngeld angerechnet. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) kürzlich entschieden. Selbst wenn das Einkommen der Mitarbeiter während ihrer Elternzeit pauschal versteuert wird, mindert es sich durch die Einmalzahlungen nicht.

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Auch in der gegenwärtigen Tiefzinsphase dürfen die Finanzämter bei Steuernachzahlungen Zinsen von bis zu sechs Prozent verlangen. Dies sei das nicht verfassungswidrig, entschied kürzlich der Bundesfinanzhof (BFH), und verstoße weder gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) noch gegen die Verhältnismäßigkeit. Damit zog das Gericht einen Strich unter einen seit Jahren andauernden Streit. Für die Finanzämter sind die Zinsen eine einträgliche Zusatzeinnahme. 2016 waren das nach Angaben des Finanzministeriums etwa 670 Millionen Euro.

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Der wirtschaftliche Druck auf Physiotherapiepraxen ist nach wie vor hoch. Das geht aus der aktuellen Auflage der betriebswirtschaftlichen Analyse von Physiotherapiepraxen (PhysioPraX) des ZVK-Landesverbands Bayern hervor. So erwirtschafteten 2015 knapp 30 Prozent der teilnehmenden Praxen einen Jahresumsatz zwischen 70.000 und 170.000 Euro und damit einen durchschnittlichen jährlichen Reinertrag von rund 46.000 Euro je Praxisinhaber. So verbleibe dem Praxisinhaber ein monatlich verfügbares Einkommen von durchschnittlich 1.420 Euro. Etwa sechs Prozent der Teilnehmer erwirtschafteten laut ZVK weniger als 70.000 Euro. Hier liegt der durchschnittliche Reinertrag bei etwa 22.000 Euro, das monatlich zur Verfügung stehende Einkommen bei 894 Euro.

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Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Laut BMG habe es bei den Heilmittelausgaben mit 4,5 Prozent „überproportionale Zuwächse“ gegeben. Insgesamt betrugen die Ausgaben für Heilmittel 7,12 Milliarden Euro, 324 Millionen Euro mehr als im Jahr 2016. Mit drei Prozent stellen die Heilmittel jedoch immer noch einen vergleichsweise kleinen Posten dar.

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Gute Nachrichten für alle Steuerpflichtigen: Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2018 verlängert sich um zwei Monate. Das geht aus dem „Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ hervor. Im Jahr 2019 ist dann der Stichtag für alle, die ihre Einkommensteuererklärung selbst ausfüllen, erst Ende Juli statt wie bisher Ende Mai.

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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Gesundheitswesen stieg 2016 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,3 Prozent an. Damit entwickelte sich die Branche gegenläufig zum Bundestrend. Deutschlandweit geht die Zahl der Insolvenzen seit 2010 Jahr für Jahr zurück, von 2015 auf 2016 um 6,9 Prozent.

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