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Auch Selbständige bekommen für Fortbildung Geld vom Staat

Niedergelassene Heilmittelerbringer sind durch Kassenverträge verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Doch Fortbildungen sind teuer. Mit der Bildungsprämie haben auch Selbständige die Möglichkeit, vom Staat eine Finanzspritze von bis zu 500 Euro zu erhalten. Voraussetzungen: Sie sind durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig oder befinden sich in Eltern- oder Pflegezeit …

Praxisverkauf: „Durch das Kapital ist eine hochwertige weitere Entwicklung möglich“

Anita Brüche, ehemalige Inhaberin eines Therapiezentrums, erklärt, warum sie sich dafür entschieden hat, an ein Unternehmen zu verkaufen Vor mehr als 30 Jahren begann alles mit einer kleinen Praxis für Physiotherapie. Mittlerweile hat Anita Brüche rund 60 Mitarbeiter, die in ihrem Therapiezentrum in Hamburg interdisziplinär Physio-, Ergotherapie und Logopädie anbieten. …

Investoren, Ketten, Kooperationen – Der Heilmittelmarkt ist in Bewegung

Der Verkauf der Mehrheitsanteile der Rehacon-Gruppe an die Waterland Private Equity GmbH folgt einer Tendenz zur Ketten- und Netzwerkbildung am deutschen Heilmittelmarkt. So verfolgt auch die medaktiv GmbH aus Augsburg – bereits seit 2011 ein Unternehmen im Beteiligungsportfolio von Auctus Capital Partners –eine klare Wachstumsstrategie. medaktiv verfügt nach eigenen Angaben …

Größe ist kein Selbstzweck... Ein Interview mit Svenja Streb

„Private Equity” – bei denen einen löst der Begriff Gedanken an Investmentgesellschaften aus, die wie Heuschrecken über andere Unternehmen herfallen, bei anderen steht ein großes Fragezeichen. Wir haben mit Svenja Streb, Investmentmanagerin bei Waterland Private Equity, gesprochen. Waterland hat Anfang 2019 die Mehrheit an der Rehacon GmbH übernommen und ist …

Der Gewinn bestimmt den Preis – Wer an einen Investor verkaufen will, muss möglicherweise andere Prioritäten setzen

Die beiden Interviews dieses Schwerpunkts haben gezeigt, warum sich Unternehmen für Heilmittelpraxen interessieren. Zum Ende drehen wir den Spieß um und beschäftigen uns noch einmal mit dem Verkauf aus Sicht der Praxisinhaber. Denn ein wichtiger Punkt kam dabei noch nicht zur Sprache: der Preis. Um den möglichst hoch anzusetzen, muss …

Private Equity Investoren entdecken den deutschen Heilmittelmarkt

Die Rente steht an, der Akku ist leer oder Sie fühlen sich den Aufgaben nicht mehr gewachsen – es gibt viele Gründe, warum Therapeuten ihre Praxis verkaufen möchten. Oft ist es so, dass sich ein jüngerer Kollege findet, der Räume, Ausstattung, Personal und Patienten übernimmt. Manche Praxisinhaber gehen aber auch …

Ab 1. Juli 2019 neue Regelungen für Midijobs: Übergangsbereich bis 1.300 Euro

Lag die Obergrenze für sogenannte Midijobs bislang bei 850 Euro monatlich, steigt sie ab dem 1. Juli 2019 auf 1.300 Euro. Es kommen also künftig mehr Arbeitnehmer in den Genuss geringerer Sozialabgaben. Davon werden auch Beschäftigte in Therapiepraxen profitieren. Für Arbeitgeber geht die Änderung mit einer neuen Meldepflicht einher.

Mitarbeiter durch betriebliche Altersvorsorge unterstützen: Betriebsrentenstärkungsgesetz gilt auch für Therapiepraxen

Es gibt für Therapeuten eine sehr gute Möglichkeit Mitarbeiter an die Praxis zu binden. Statt einer klassischen Gehaltserhöhung können sie den angestellten Therapeuten eine betriebliche Altersvorsorge anbieten. Denn davon haben beide Seiten mehr. Praxisinhaber zahlen dann einfach wie bei einer klassischen Betriebsrente unterschiedlich hohe Beträge in Versicherungen ein. iStock: Animaflora

„Für Altersvorsorge ist es nie zu spät“ – Interview mit Jan Wohlstein, Vermögensberater bei der DVAG

Kosten für die Praxismiete, Gehälter der Mitarbeiter, Praxisausstattung, die eigene Einkommenssteuer und natürlich die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung. Wer dann auf den Betrag schaut, der nach Abzug all dieser Kosten übrigbleibt, denkt wahrscheinlich automatisch: „Und jetzt investiere ich nicht noch in die Altersvorsorge.“ Oder doch? Jan Wohlstein, Vermögensberater bei …

Von Rürup bis Aktien: Modelle der privaten Altersvorsorge mit ihren Vor- und Nachteilen

Wer sich dafür entscheidet, für die Rente vorzusorgen, sollte heutzutage privat investieren. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, doch als Laie zu verstehen, welche Option welche Vor- und Nachteile hat, ist oft nicht ganz einfach. Es gibt Modelle, die steuerlich absetzbar sind, die Sie sich im Alter nur monatlich oder flexibel …

Rentenversicherungspflicht von Heilmittelerbringern: Selbstständige Therapeuten oft von der Rentenversicherungspflicht befreit

„Also als Selbstständiger musst du doch keine Rentenbeiträge zahlen.“ Hören Sie solche Sätze von Freunden und Bekannten auch ab und zu? Das mag für andere Berufsgruppe zutreffen. Bei Heilmittelerbringern ist die Lage ein wenig anders und differenzierter. Es gibt verschiedene Modelle. iStock: filmfoto

Einem nackten Therapeuten in die Tasche greifen – Rechtzeitig vorsorgen schützt vor Altersarmut

„Die Rente ist sicher“ – erinnern Sie sich auch noch an diesen einprägsamen Satz des damaligen Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung Dr. Norbert Blüm (CDU)? 1986 sprach er diese Worte zum ersten Mal, sie waren aber vor allem Gegenstand einer hitzigen Diskussion im Bundestag am 10. Oktober 1997. Das war …

Zuzahlungsmanagement gehört nicht in die Therapiepraxis: Inkasso und Prüfpflicht belasten Therapeuten übermäßig

Therapeuten sind die einzige Berufsgruppe im Gesundheitswesen, die sich um Zuzahlungen kümmern muss, obwohl sie ansonsten mit Bargeldgeschäften in der Praxis überhaupt nichts zu tun hat. Eine unglückliche Lösung finden Lisa Winkelmeier-Becker (CDU), Mitglied des Bundestages (MdB) und rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, und Dr. Roy Kühne (CDU), Physiotherapeut, MdB und …

Heilmittelpraxen sind keine Ladengeschäfte – Zuzahlungsinkasso gehört in die Hände der Krankenkassen

Der Gesetzgeber verlangt von Heilmittelpraxen, die Eigenbeteiligung des Patienten in der Praxis einzuziehen. Damit werden Praxisinhaber gezwungen die stetig steigenden Anforderungen der Finanzämter an Bargeldverwaltung und Aufzeichnungspflichten nur für das Inkasso der Zuzahlungen zu erfüllen. Dass es auch anders geht, sieht man etwa an Verordnungen der häuslichen Krankenpflege. Dort hat …

Foto von Frau, die einen Fünzig-Euro-Schein aus ihrem Portemonnaie holt

Abrechnungstipp GKV: Auch Krankenkassen müssen Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren zahlen

Krankenkassen bezahlen ihre Rechnungen in der Regel pünktlich. Es sei denn, es werden vertragswidrige Absetzungen vorgenommen. Dann gerät die Krankenkasse in Verzug und es gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen säumigen Zahler auch: Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren werden fällig. So klappt‘s mit der Umsetzung.

Hamburg: Noch keine Vergütung für Therapieschüler

Die angehenden Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, die ihre Ausbildung an der Medizinischen Akademie Hamburg (MAH) von Asklepios in Harburg absolvieren, haben bislang noch keine Ausbildungsvergütung erhalten. Das meldete kürzlich das Hamburger Abendblatt. iStock: baona

GKV-Finanzen 2018: Ausgaben für Heilmittel steigen um 11,5 Prozent

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach habe es bei den Heilmittelausgaben mit 11,5 Prozent „deutlich überproportionale Zuwächse“ gegeben. Dies sei vor allem die Folge der schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG). Insgesamt gaben die Kassen 2018 rund 7,9 …

Pflegeversicherung schließt 2018 mit Milliarden-Defizit ab

Die Pflegeversicherung hat das vergangene Jahr mit einem Defizit von rund 3,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Finanzreserve ist auf etwa 3,37 Milliarden Euro geschrumpft, was 1,02 Monatsausgaben entspricht. Ende 2017 hatte die Pflegeversicherung noch eine Rücklage von rund 6,9 Milliarden Euro. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland und beruft sich dabei …

Praxiskonten: Vergleichen zahlt sich aus

Für Praxisinhaber ist es sinnvoll, ein Geschäftskonto schon zum Start der selbstständigen Tätigkeit einzurichten. Durch die klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Konten werden bei einer möglichen Steuerprüfung durch das Finanzamt Probleme vermieden. Doch Geschäftskonten sind teurer als private. Oft kostet sogar jede Buchung extra. Vergleichen lohnt sich! Fotolia.com: M. …

Foto Kontoauszüge und Geldscheine

Nachzahlungszinsen auf Steuern: Einspruch einlegen kann sich lohnen

Steuerpflichtige sollten bei Nachzahlungszinsen vom Finanzamt Einspruch einlegen und das Aussetzen der Vollziehung beantragen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte kürzlich große Zweifel geäußert, dass der Zinssatz auf Steuer-Nachzahlungen verfassungsgemäß ist (up berichtete). Eine endgültige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes steht noch aus. iStock: Stadtratte