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IFK und VDB klagen gemeinsam gegen Schiedsspruch

Der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) und der VDB-Physiotherapieverband klagen gemeinsam gegen Teile des aktuellen Schiedsspruchs Physiotherapie.
© iStock: fermate

Die Klage, die am 8. April 2021 beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg eingereicht wurde, bezieht sich konkret auf zwei Punkte: Erstens halten die beiden Verbände die Erhöhung der Preise um 1,51 Prozent zum 1. April 2021 für zu niedrig und nicht ansatzweise kostendeckend. Zweitens klagen sie gegen die Nicht-Festsetzung von sogenannten „Zahlbeträgen“, die den Therapeuten nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) als Ausgleich für die verspätete Einführung höherer Preise zustehen.

Alle maßgeblichen Physiotherapieverbände prüfen weiterhin gemeinsam die Eröffnung eines neuen Schiedsverfahrens. Ziel soll die Festsetzung konkreter, angemessener Preise sein, wie es das Gesetz vorsieht. Nach intensiven Beratungen haben PHYSIO-DEUTSCHLAND und der Verband Physikalische Therapie (VPT) allerdings beschlossen, in der aktuellen Situation nicht gegen den ersten Schiedsspruch zu klagen. Die Option einer Klage bestehe auch nach einem zweiten Schiedsspruch weiter.

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Hendrix-Heinen
25.04.2021 11:57

Gut das geklagt wird, mein gefühl sagt mir das das… Weiterlesen »

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