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Betrieblicher Infektionsschutz: verbindliches Testangebot in Unternehmen kommt

Am Dienstag, den 13. April 2021, hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, Arbeitgeber ab kommender Woche dazu zu verpflichten, ihren Mitarbeitern Coronavirus-Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Alle Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten, haben nun die Möglichkeit, sich zuhause oder im Betrieb mindestens einmal die Woche zu testen.
© iStock: Circle Creative Studio

Dies ist in der Zweiten Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung festgehalten. Darin heißt es zudem: „In besonderen Beschäftigtengruppen mit einem tätigkeitsbedingt erhöhten Infektionsrisiko müssen jede und jeder Beschäftigte mindestens zweimal pro Woche ein Testangebot vom Arbeitgeber erhalten.“ Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erläutert, dies gelte „für besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tätigkeitsbedingt häufige Kundenkontakte haben oder körpernahe Dienstleitungen ausführen“. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber.

Sie können die Kosten für die PoC-Antigentests jedoch mit Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen.

Die geltenden Regelungen der Arbeitsschutzverordnung werden bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

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Praxis zum Testzentrum machen

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