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Ärzte Muster 13: Rückseite

Empfangsbestätigung, Korrekturen und Abrechnungsfelder
Wir zeigen Ihnen, wie die einzelnen Felder der Verordnung Muster 13 (Rückseite) auszufüllen sind (Stand: 17.12.2020).
© schmolzeundkühn

o) Bestätigungsfeld:

Wie gehabt: Der Patient muss im zeitlichen Zusammenhang mit seiner Behandlung (am selben Tag) eine Empfangsbestätigung auf der Rückseite von Muster 13 abgeben. Dazu wird pro Behandlung eine Zeile mit den folgenden Spalten ausgefüllt:

  • Datum: Hier kommt der Tag der Leistungsabgabe rein – der Patient quittiert die Behandlung. Bestätigungen im Voraus, Globalunterschriften etc. sind unzulässig.

 

Fristenprüfung: Aktuell gilt die HeilM-RL. Wird die Behandlung länger als 14 Kalendertage unterbrochen, verliert die Verordnung für die noch verbleibenden Behandlungseinheiten ihre Gültigkeit. Die Verträge werden definierte Unterbrechungsregeln mit Kürzeln für Fristüberschreitungen bringen, die dann nach in Kraft treten gelten.

  • Maßnahmen: Hier werden das oder die erhaltenen Heilmittel so beschrieben, dass der Patient versteht, was er quittiert. Schreiben Sie die Bezeichnung des Heilmittels das erste Mal je VO aus, im weiteren Verlauf können Sie Wiederholungszeichen oder eine Abkürzung aus dem Verzeichnis der gebräuchlichen Abkürzungen im Heilmittelkatalog verwenden.

 

Hinweis 1: Ein Hausbesuch muss zusammen mit dem Heilmittel unter Maß- nahmen dokumentiert werden.

Hinweis 2: Eine Doppelbehandlung wird auf zwei Zeilen mit demselben Datum auch zweimal vom Patienten quittiert. Alternativ wird unter Maßnahme das Heilmittel mit dem Zusatz „als Doppelbehandlung im zeitlichen Zusammenhang“ eingetragen und quittiert.

  • Leistungserbringer: Hier sollen nach Wunsch der GKV die Initialen der jeweils behandelnden Therapeuten eingetragen werden. Die Podologen müssen so bereits vorgehen. Bei allen anderen Fachbereichen wird es davon abhängen, was in den Verträgen vereinbart ist und wann diese in Kraft treten. Ohne gültigen Vertrag kann dieses Feld leer bleiben.

 

  • Unterschrift des Versicherten: Hier quittiert der Patient den Erhalt der Behandlung.

 

p) Rechnungsdaten:

Wie gehabt: Füllen Sie die bekannten Felder zur Abrechnung aus. Die Rechnungsnummer ist die Nummer der Rechnung, auf der die Verordnung abgerechnet wird. Die Belegnummer ist jene der Verordnung, also dieses Belegs. Zusätzlich wird das IK des abrechnenden Leistungserbringers eingetragen. Das Feld IK auf der Vorderseite kann leer bleiben. Weitere Taxfelder müssen zur Abrechnung nicht mehr ausgefüllt werden, die Daten werden automatisch durch die elektronische Rechnung übermittelt.

q) Behandlungsabbruch:

Wie gehabt: Nach dem Wunsch der GKV soll in diesem Feld das Datum ein- getragen werden, an dem die Behandlung vor Erreichen der verordneten Behandlungsmenge abgebrochen worden ist. Dieses Feld ist genauso unklar und überflüssig wie bisher – Sie müssen kein Datum eintragen, können es aber.

r) Stempel/Unterschrift des Leistungserbringers:

Durch die Unterschrift und den Praxisstempel wird entweder durch den Zugelassenen selbst oder einem von ihm beauftragten Mitarbeiter die Richtigkeit der Angaben bestätigt.

s) Nach Rücksprache mit dem Arzt:

Hier können Anpassungen der Frequenz oder von Gruppentherapie dokumentiert und ggf. begründet werden. Im Begründungsfeld ist auch Platz für Begründungen anderer Korrekturen. Denken Sie daran, das Datum der Rücksprache zu dokumentieren, um Rückfragen zu vermeiden.

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