Die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel sollen erhöht werden. Das sieht ein Entwurf des Bundesinnenministeriums vor. Demnach sollen im ersten Halbjahr 2018 die Höchstsätze um rund 20 Prozent steigen, 2019 sollen sie dann noch einmal um rund 10 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig werden Mindestbehandlungszeiten durch sogenannte Richtwerte ersetzt und neue Leistungen aufgenommen.

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Der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) fordert ein Ende der Zuzahlung bei Heilmittelverordnungen. SHV-Vorsitzende Ute Repschläger sieht darin einen klaren Nachteil für Kassenpatienten. Denn nur sie betrifft die Zuzahlungspflicht. Sie abzuschaffen wäre also ein Schritt, um die Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten zu beseitigen und hätte zudem den Vorteil, dass der bürokratische Aufwand für Therapeuten reduziert würde. So bliebe mehr Zeit für die Patienten.

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Therapeuten sind heute aus rechtlichen Gründen in der Regel darauf angewiesen, dass Ärzte ihnen Patienten überweisen. Doch viele von Ihnen bemängeln – nicht zu Unrecht – dass Ärzte nicht sonderlich viel über die Behandlungen wissen, die sie verordnen. Doch den Ärzten deswegen möglichst aus dem Weg zu gehen, ist keine Lösung. Therapeuten können stattdessen daran arbeiten, ein möglichst gutes Verhältnis zu zuweisenden Ärzten und Zahnärzten aufzubauen. Diese Tipps helfen Ihnen, eine Beziehung aufzubauen und zu pflegen sowie mit Konflikten umzugehen.

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Foto von junger Frau im Zahnartstuhl mit zahnarzt

Die Rahmenempfehlungen zwischen GKV-Spitzenverband und den Heilmittelverbänden sind allesamt so alt, dass sie die Heilmittelrichtlinie Zahnärzte noch nicht ausdrücklich berücksichtigen. Der GKV-Spitzenverband hat jetzt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die anwendbaren Regelungen der Rahmenempfehlungen auch für die neuen Zahnarzt-Heilmittelverordnungen gelten.

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Foto von Stethoskop auf Clipboard

Manchmal bestehen Ärzte auf Verordnungen, die die Kasse vielleicht nicht zahlt – zum Beispiel, wenn es um die Verordnung außerhalb des Regelfalls von WS1 und EX1 geht. Therapeuten können solche Verordnungen dennoch annehmen. Entscheidend ist, sich gegen Kürzungen abzusichern und dem Arzt das Vorgehen geschickt zu vermitteln. Streitwillige könnten es sogar auf eine Klage ankommen lassen.

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Das Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) hat sine Zahlen für das Jahr 2016 veröffentlicht. Wie gehabt unterscheiden sich Art und Anzahl der Verordnungen von Bundesland zu Bundesland erheblich. Ärzte verordneten 2016 deutlich weniger Massage, Wärmetherapie und Kindertherapie, am schlechtesten bezahlt wurden erneut Podologen und Lymphdrainage-Therapeuten.

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