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Vorrangige Corona-Impfung: Formloses Attest über Vorerkrankung reicht aus

Patienten, die aufgrund einer Vorerkrankung Anspruch auf eine prioritäre Corona-Schutzimpfung haben, müssen dies mit einem Attest nachweisen. Dafür reicht eine formale Bescheinigung des Arztes aus, in der keine Details enthalten sein müssen, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nun mit und bezieht sich dabei auf eine entsprechende Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums.
Arzt schreibt etwas auf einem Clipboard mit Kugelschreiber
© iStock: megaflopp

Aktuell werden Personen nach § 2 mit höchster Priorität geimpft (über 80-Jährige, Personen in Pflegeheimen, Pflegekräfte etc.). Sie benötigen kein Attest. Dieses wird erst für die Priorisierungsgruppen zwei und drei erforderlich. Dabei genügt es, wenn der Arzt bescheinigt, dass eine Erkrankung im Sinne von § 3 (2) beziehungsweise § 4 (2) der Impfverordnung vorliegt. Hier sind Krankheiten aufgeführt, die eine Schutzimpfung mit hoher bzw. erhöhter Priorität erfordern. Die KBV gibt ein Beispiel: „Bei Herrn Klaus Mustermann liegt eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung vor.“

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