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Preisverhandlungen Ergotherapie: Vorläufige Preissteigerung von 3,41 Prozent

Die Aktionsbewegung „Therapeuten am Limit“ (TAL) meldete heute (23. März 2021), dass sich der Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e. V. (BED) und der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e. V. (DVE) mit der GKV bei den Preisverhandlungen auf eine „pragmatische Zwischenlösung“ verständigt haben: eine vorläufige Preissteigerung von 3,41 Prozent, allerdings ohne Anerkenntnis einer Wirtschaftlichkeit.
© iStock: ashumskiy

Über den Aspekt Wirtschaftlichkeit soll laut TAL nun ein unabhängiges Gutachten entscheiden, das abschließend dazu dienen soll, wirtschaftliche Preise in der Ergotherapie zu beziffern. Sowohl der BED als auch der DVE haben sich dazu bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geäußert. Gestern (22. März 2021) verkündete der DVE auf seiner Website, dass es einen neuen Termin mit dem GKV-Spitzenverband gebe, bei dem „einerseits die Texte des Vertrages und die Anlagen eine letzte (vor allem redaktionelle) Bearbeitung erhalten und andererseits über die Anlage Vergütung gesprochen wird.“ Das Ziel des DVE sei es, zeitnah eine Einigung zu neuen Vergütungen zu erzielen.

Die Meldung von TAL finden Sie hier.

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