Illustration des Lymphsystems

Das Jahr 2017 beginnt für Lymphdrainage-Therapeuten damit, dass sie nun (noch) schlechtere Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vorfinden. Das liegt an aberwitzig niedrigen Honoraren und Leistungsbeschreibungen, die ihnen das Leben schwer machen. Manch ein Physiotherapeut berichtete uns gegenüber, er wolle seine MLD-Abrechnungserlaubnis zurückgeben. Das ist auch durchaus möglich – wir zeigen, worauf dabei zu achten ist.

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Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie hinsichtlich der Lymphdrainage bedeutet für die meisten MLD-Therapeuten eine Umstellung der Arbeitsweise. Denn ab dem 1. Januar 2017 gilt, dass Kompressionsbandagen im Anschluss an die Therapiezeit der MLD erbracht werden müssen.

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Bis Ende des Jahres 2016 gilt noch der ICD-Schlüssel I89.0 (Lymphödem) als Begründung für extrabudgetäre Manuelle Lymphdrainage. Das hat sich jetzt durch eine Erweiterung der ICD-10-Systematik geändert. Jetzt müssen Ärzte Lymphödeme differenzierter diagnostizieren. Dadurch werden aber auch mehr MLD-Verordnungen die Budgets der Mediziner belasten.

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Wenn man eine öffentliche Kampagne startet, dann muss man mit Gegenwind rechnen, und es weht ein wenig. So behauptet zum Beispiel ein Verband, wir würden „Panikmache“ betreiben, der Geschäftsführer eines anderen Verbandes ruft an und bittet um sofortigen Stopp der Aktion und der Vorsitzende eines süddeutschen Verbandes behauptet allen Ernstes, die Kampagne hätten wir nur gestartet, um eigene Fehler zu vertuschen – darauf muss man erst mal kommen! Es gibt halt Menschen, die eine andere Meinung einfach nicht gelten lassen wollen, also: geschenkt.

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Mit der Lymph-Kampagne hat up | unternehmen praxis eine Debatte in der Branche angestoßen – und ist dabei auch auf Gegenwind gestoßen. Wir haben über das Thema mit dem Bundestagsabgeordneten und Physiotherapeuten Roy Kühne (CDU) gesprochen. Im Interview appelliert er an die Therapeuten und ihre Verbände, an einem Strang zu ziehen.

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