Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Krankengeld: Kasse muss Frist richtig berechnen

Wer mehr als sechs Wochen krankgeschrieben ist und Krankengeld erhält, sollte die Folge-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) unverzüglich bei der Krankenkasse einreichen. Geschieht dies nicht, kann der Anspruch auf Krankengeld ruhen. Mit welcher Frist das geschehen muss, hat kürzlich das Düsseldorfer Sozialgericht entschieden (Az.: S 9 KR 589/19).

GKV: Krankschreibung per Video zukünftig möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss am Donnerstag (16. Juli 2020), dass Ärzte zukünftig gesetzlich Krankenversicherte unter bestimmten Bedingungen per Videosprechstunde krankschreiben können. Die entsprechende Anpassung der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie erfolgt unabhängig von der Corona-Pandemie.

Gütersloh und Warendorf: Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in den nordrhein-westfälischen Landkreisen Gütersloh und Warendorf dürfen Vertragsärzte mit Sitz in einem der beiden Landkreise befristet bis zum 14. Juli 2020 wieder telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese Information veröffentlichte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 26. Juni 2020.

G-BA: Telefonische Krankschreibung läuft zum 1. Juni 2020 aus

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag (14. Mai 2020) einstimmig beschlossen, dass die aktuell aufgrund des Coronavirus geltende Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung nicht über den 31. Mai 2020 hinaus verlängert wird. Ab dem 1. Juni 2020 ist dann wieder eine körperliche Untersuchung für die ärztliche Beurteilung zur Arbeitsunfähigkeit notwendig.

G-BA verlängert telefonische Krankschreibungen bis zum 18. Mai

Menschen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können sich noch bis zum 18. Mai telefonisch krankschreiben lassen. Das gab der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Mittwoch (29. April 2020) bekannt. Ursprünglich sollte die Ausnahmeregelung am 4. Mai auslaufen.

Arbeitsunfähigkeit auch durch Arzt einer Rehaklinik feststellbar

Wollen Versicherte weiter Krankengeld erhalten, muss ein Arzt die Arbeitsunfähigkeit (AU) vor Ablauf der letzten Bewilligung erneut feststellen. Dabei ist es nicht notwendig, dass dies durch den behandelnden Kassenarzt geschieht. Es reicht aus, wenn sich die Arbeitsunfähigkeit beispielsweise aus dem Entlassungsbericht einer Rehaklinik ergibt, entschied kürzlich das Landessozialgericht Niedersachsen.

7 Mythen rund um die Krankschreibung

„Guten Morgen, ich muss mich heute leider krankmelden!“ Solche Anrufe lieben Praxisinhaber – nicht. Denn es bringt die Abläufe durcheinander und sorgt für zusätzliche Arbeit. Zudem ranken sich vielfältige Mythen rund um den gelben Schein, die das Chaos perfekt machen.