Heilmittelerbringer sind gefragt – und zwar längst nicht nur in ambulanten Praxen. Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern konkurrieren Praxisinhaber darum mit vielen anderen Arbeitgebern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen - und darüber hinaus. Die Bandbreite reicht von Kliniken über Rehazentren bis zu großen Konzernen. Mitbewerber, gegen die vermeintlich kleine Praxen keine Chance haben? Ganz im Gegenteil, wenn Sie Ihre Karten richtig ausspielen.

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Der Frankfurter Physiotherapeut Heiko Schneider hat einen Brandbrief an die Politik in Berlin geschrieben. Darin prangert er die aktuellen Zustände in der Physiotherapie an – unter anderem den Fachkräftemangel, die Arbeitsbelastung und die unzureichende Vergütung. Als Reaktion auf den Brandbrief haben er und das Team „Therapeuten am Limit“ zahlreiche Zuschriften anderer Therapeuten erhalten.

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Niedrige Honorare und unzureichende Vergütung führen bei selbstständigen Logopäden dazu, dass die finanzielle Situation von Praxisinhabern und ihren Angestellten schlecht ist. Betriebsergebnisse bleiben weit hinter dem zurück, was in einem vergleichbaren Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst gezahlt wird und erlauben keine Rückstellungsmöglichkeiten. Das zeigt ein Gutachten zur beruflichen und ökonomischen Situation von Selbstständigen in der Logopädie, das im Auftrag von LOGO Deutschland erstellt und kürzlich in Berlin vorgestellt wurde.

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Die aktuellen Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen: Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie stieg auch im letzten Halbjahr von 2017 weiter an. Dauerte es im Jahr 2016 im Durchschnitt 134 Tage, einen passenden neuen Mitarbeiter für die Praxis zu finden, so erhöhte sich die Vakanzzeit 2017 um 17 Tage auf 151. Damit liegt sie 48 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

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Noch im Januar will die SPD-Fraktion einen Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einbringen. „Die Zahl der Physiotherapieschüler hat in den vergangenen Jahren nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung um 30 Prozent abgenommen“, erklärt Birte Pauls, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Neben zum Teil schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Einkommen sei auch die teure Ausbildung ein Grund für diese Entwicklung.

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