Zur Prävention von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen muss die im Sitzen verbrachte Zeit reduziert werden - und zwar früher als bislang angenommen. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen nicht erst mit Beginn der Pubertät abnimmt, sondern bereits zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr.

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Knapp zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nehmen innerhalb eines Jahres Physiotherapie in Anspruch, 6,1 Prozent nutzen Logopädie und vier Prozent Ergotherapie. Das geht aus der zweiten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS Welle 2, 2014 bis 2017) des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die kürzlich im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Immer wieder warnen Gesundheitsexperten, dass mangelnde Bewegung der Entwicklung von Kindern schadet – so auch kürzlich die Kaufmännische Krankenkasse KKH in Hamburg. Laut Versichertendaten der Kasse haben motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zwischen 2006 und 2016 um 76 Prozent zugenommen, bei den 6- bis 10-Jährigen um 63 Prozent. Immer mehr Kinder haben demnach Probleme beim Hüpfen, Balancieren, Rückwärtslaufen oder Ballwerfen und erlernen Fahrradfahren oder Schwimmen nur schwer.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Unter dem Motto „Diagnostik in der Logopädie“ veranstaltet die Hochschule Bremen am 19. Oktober 2018 einen Fachtag für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten. Experten aus der Praxis stellen verschiedene Testverfahren vor, die sich für die therapeutische Arbeit zur Behandlung diverser Störungsbilder eignen.

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Sie sind etwas ungeschickter als andere Kinder: Sie können einen Ball nicht fangen, lassen das Glas fallen und haben Schwierigkeiten beim Springen, Schneiden oder Schreiben. Sie sind einfach „tollpatschig“, sagt der Volksmund. Doch solche Kinder leiden an einer umschriebenen Entwicklungsstörung motorischer Funktionen (UEMF), die - rechtzeitig erkannt - gut zu behandeln ist, wie die Ergotherapeutin Daniela Küchemann weiß.

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