Sie sind etwas ungeschickter als andere Kinder: Sie können einen Ball nicht fangen, lassen das Glas fallen und haben Schwierigkeiten beim Springen, Schneiden oder Schreiben. Sie sind einfach „tollpatschig“, sagt der Volksmund. Doch solche Kinder leiden an einer umschriebenen Entwicklungsstörung motorischer Funktionen (UEMF), die - rechtzeitig erkannt - gut zu behandeln ist, wie die Ergotherapeutin Daniela Küchemann weiß.

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Unter dem Motto „Bewegung bedingt Wachstum und Wachstum bedingt Bewegung“ findet am 12. November 2016 in Braunschweig das Herbstsymposium „Pädiatrie 2016“ statt. Veranstalter der Fachtagung ist die neu gegründete Fachkommission Physiotherapie Kinder- und Jugendmedizin des Verbands Physio Deutschland (ZVK) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Vojta. Zwischen 10:00 und 16:30 Uhr werden Experten die Einsatzgebiete der Physiotherapie in der Pädiatrie erläutern. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro für Mitglieder von Physio Deutschland (85 Euro für Nicht-Mitglieder). Anmeldeschluss ist der 16. Oktober.

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Der fünfjährige Tobias möchte schaukeln, doch die Schaukel ist besetzt. Kurzerhand schubst der Knirps den anderen herunter, wirft sich auf den am Boden Liegenden und schlägt auf ihn ein – eine alltägliche Situation in vielen deutschen Kindergärten. Die Aggression der Kleinsten nimmt zu und die Hilflosigkeit der Erzieher auch. Wie können sie dieser Gewaltbereitschaft begegnen? Ein möglicher Ansatz ist das „Compassionate Touch Helping Hands Program“ (CTHHP).  Dieses Programm der sanften Berührung durch helfende Hände vermittelt die Physiotherapeutin Stephanie Radermacher aus Eschweiler schon seit 2007 erfolgreich in verschiedenen Einrichtungen.

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steffiBabys, die vermehrt schreien oder sehr unruhig sind, Frühchen mit Entwicklungsverzögerungen, Schulanfänger mit immer wiederkehrenden Kopf- und Bauchschmerzen sowie Teenager mit Konzentrationsstörungen ‒ sie alle besuchen die Osteopathische Kindersprechstunde im Hamburger Stadtteil Hammerbrook. Hier behandeln Osteopathen Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren aus einkommensschwachen Familien ‒ gegen einen kleinen freiwilligen Obolus. weiterlesen
87%20_Hiebel_11.14_96Jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als verhaltensauffällig, ist besonders aggressiv oder extrem schüchtern. Die Kinder können sich nicht konzentrieren und haben häufig Probleme in der Schule. „Das ist dann ein Alarmsignal für viele Eltern, tätig zu werden“, erklärt die Ergotherapeutin Sara Hiebl. Doch einige der in Frage kommenden Therapien haben klinische Ansätze, die sich in einer ambulanten Praxis meist nur schwer umsetzen lassen. Darum entwickelte die Praxischefin aus dem bayerischen Gilching das spezielle ergotherapeutische Gruppenkonzept zur Stärkung des positiven Selbstbildes „Ich bin stark!“.  weiterlesen