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Studie: Smartphone-App motiviert COPD-Patienten zu mehr Bewegung

Eine Smartphone-App scheint Patienten mit der chronischen Atemwegserkrankung COPD zu mehr Bewegung zu motivieren - auch sechs Monate über die stationäre Reha hinaus. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Zürcher RehaZentren und der Universität Marburg, die kürzlich auf dem 62. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DPG) in Leipzig vorgestellt wurde.
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Rehappy
© Lacheev

An der Studie nahmen 60 COPD-Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten nach der stationären Reha teil. Per Zufallsprinzip erhielten sie entweder die COPD-App des Unternehmens Kaia oder wurden mit der herkömmlichen Nachbehandlung versorgt. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Steigerung in der körperlichen Aktivität und eine Besserung von Symptomen wie Dyspnoe und Müdigkeit. Bei den App-Anwendern ging die tägliche Schrittzahl nur um 105,3 zurück gegenüber einem Minus von 1.173,0 Schritten in der Kontrollgruppe. Die COPD-App könnte ein wichtiges Hilfsmittel für eine verbesserte COPD-Versorgung sein, so die Studienautoren.

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