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Infektionsschutzgesetz: die neuen Pläne für den Herbst

Stand: 04.08.2022. Die aktuell geltenden coronabedingten Sonderregelungen sind bis zum 23. September 2022 befristet. Daher soll das Infektionsschutzgesetz nun aktualisiert werden. Geplant ist, dass vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 folgende bundesweite Schutzmaßnahmen gelten sollen:
Praxisorganisation in Corona-Zeiten: Teil 4 - Hausbesuche
© SusanneSchulz

  • Maskenpflicht im Luft- und öffentlichen Personenfernverkehr
  • Masken und Testnachweispflicht für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistern während ihrer Tätigkeit

Weiterhin gibt es optionale Regelungen, die die Länder umsetzen können. Dazu gehören zum Beispiel eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und eine verpflichtende Testung in bestimmten Gemeinschaftseinrichtungen.

Die Regelungen sehen aber auch Ausnahmen von der Masken- und Testnachweispflicht vor. Frisch genesene und frisch geimpfte Personen (Genesung oder Impfung liegen maximal 90 Tage zurück) können von der Pflicht befreit werden.

Eine detaillierte Auflistung der geplanten Maßnahmen finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums. Der Vorschlag zur Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes soll noch im August verabschiedet werden.

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