Der Fachkräftemangel in den therapeutischen Berufen ist noch größer als bisher angenommen. Ende 2017 hatte die Bundesagentur für Arbeit angegeben, dass offene Stellen bei Physiotherapeuten rund 150 Tage vakant bleiben. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahl für alle Therapieberufe bei 250 Tagen liegt.

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In Niedersachsen rückt für angehende Physiotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister die Schulgeldfreiheit in weite Ferne. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sei damit zu rechnen, dass das Thema frühestens 2020 angegangen werde, sagte die Niedersächsische Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Carola Reimann, kürzlich bei einem Treffen mit dem Landesgruppenvorsitzenden des VPT, Dieter Förster, und dem Vorsitzenden des VBD-Landesverbands Niedersachsen und Bremen, Edgar Lerch.

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Ausgangssituation: Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung können systematisch „Ärztehopping“ betreiben, sprich sich bei mehreren Ärzten gleichzeitig behandeln lassen und entsprechend mehrere Heilmittelverordnungen erhalten. Das klappt ganz gut, weil es immer noch keine technischen und/oder organisatorischen Möglichkeiten gibt (z. B. e-Rezept), solche Mehrfachverordnungen im Vorfeld aufzugreifen. Doch anstatt die technischen Möglichkeiten zügig zu entwickeln, versuchen Krankenkassen die Leistungserbringer in die Pflicht zu nehmen.

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