Private Krankenversicherer (PKV) müssen die vollen Kosten für Physiotherapie erstatten. Es sei nicht rechtens, die Höhe der Leistungen auf die Gebühren nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu begrenzen. Das entschied kürzlich das Landgericht (LG) Frankfurt in einem Urteil vom 17.11.2016 (Aktenzeichen 2-23 O 71/16).

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Private Krankenversicherungen scheuen nur selten Lügen, wenn es darum geht, sich bei Erstattung der Heilmittel-Kosten vor einer Zahlung in voller Höhe zu drücken. Dabei tischen sie den Versicherten gern das Märchen von den „ortsüblichen Preisen“ auf. Höchste Zeit, die Patienten darüber aufzuklären, dass sie von ihrer PKV belogen werden.

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Wenn Therapeuten Privatpatienten behandeln, gehen sie dabei keine rechtliche Beziehung mit einer Privater Krankenversicherung (PKV) ein. Was die PKV genau erstattet, ist also unerheblich – der Behandlungsvertrag zwischen Patient und Therapiepraxis bleibt unabhängig davon gültig. Wenn Patienten Preise reklamieren, können Praxen die Rechnungen noch einmal auf Richtigkeit prüfen und eine schriftliche Stellungnahme erstellen.

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„Was? Ich soll jetzt plötzlich die Faszien-Behandlung komplett selbst bezahlen? Und meine Versicherung?“ Kennen Sie diese ewigen Gespräche mit den Privatpatienten? Das ist für Therapeuten meist lästig und anstrengend. Dann lautet bei vielen das Motto: Ich gehe lieber mit dem Preis runter, als mir die Diskussionen der Patienten anzuhören. Dabei lässt sich mit dem richtigen Zahlungszeitpunkt das Geschimpfe über Eigenanteile deutlich reduzieren.

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Wer als sektoraler Heilpraktiker die Behandlung von Privatversicherten abrechnet, muss sich darauf einstellen, dass die PKV die Kosten nicht erstattet. Versicherer begründen das mit dem Hinweis: Übernommen werden nur Leistungen eines „Voll-Heilpraktikers“. Das ist in den allermeisten Fällen eine wissentliche Fehlinterpretation der Versicherungsbedingungen, rechtlich unhaltbar und für die betreffenden Privatpatienten einfach zu lösen. Wir zeigen in diesem Abrechnungstipp, wie das geht.

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Lehrer und andere Beamte haben einen Anspruch auf die sogenannte Beihilfe ihres staatlichen Arbeitgebers. Doch wenn der behandelnde Therapeut ein höheres Honorar verlangt, als von der Beihilfe erstattet wird, führen die Bestimmungen dieser Beihilfe in vielen Fällen zu Diskussionen mit den Patienten. Es gibt Strategien, die dies vermeiden und dafür sorgen, dass Therapeuten bei der Behandlung von Beihilfeberechtigten angemessene Honorare erzielen. Für Beamte, die sich Heilmittel nicht (mehr) leisten können, gibt es zudem einen Notausgang.

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Jede Praxis will Privatpatienten behandeln, aber niemand will mit Privatpatienten diskutieren – am allerwenigsten darüber, wann die Therapierechnung gezahlt werden muss. Mit ein bisschen Vorbereitung können Sie Diskussionen vermeiden und das Geld pünktlich auf dem Konto verbuchen.Buchner weiterlesen
Die PKV versucht immer wieder, den Eindruck zu erwecken, als würden die Ausgaben der Privatversicherten im Heilmittelbereich drastisch ansteigen. In Wirklichkeit sind ihre Ausgabensteigerungen im Heilmittelbereich jedoch deutlich hinter den Steigerungsraten der GKV zurückgeblieben. Mit drei Unwahrheiten werden die Privatpatienten zudem von einigen Versicherungen systematisch hintergangen. weiterlesen
logoDer Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung hat in seinem jüngst veröffentlichten Jahresbericht 2014 festgestellt, dass es auch für Kosten in Zusammenhang mit dem sektoralen Heilpraktiker eine grundsätzliche Leistungspflicht der PKV gibt. Damit haben es Patienten in Zukunft leichter, ihre Kosten erstattet zu bekommen. weiterlesen