Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld oder Heiratsbeihilfe werden nicht auf das Elterngeld angerechnet. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) kürzlich entschieden. Selbst wenn das Einkommen der Mitarbeiter während ihrer Elternzeit pauschal versteuert wird, mindert es sich durch die Einmalzahlungen nicht.

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Auch in der gegenwärtigen Tiefzinsphase dürfen die Finanzämter bei Steuernachzahlungen Zinsen von bis zu sechs Prozent verlangen. Dies sei das nicht verfassungswidrig, entschied kürzlich der Bundesfinanzhof (BFH), und verstoße weder gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) noch gegen die Verhältnismäßigkeit. Damit zog das Gericht einen Strich unter einen seit Jahren andauernden Streit. Für die Finanzämter sind die Zinsen eine einträgliche Zusatzeinnahme. 2016 waren das nach Angaben des Finanzministeriums etwa 670 Millionen Euro.

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Elektronisches Fahrtenbuch Vimcar, App im Auto

Einen Dienstwagen per Fahrtenbuch zu versteuern, lohnt sich für Therapiepraxen oft nicht. Viel zu groß wäre der Aufwand, sämtliche Fahrten in einem kleinen Büchlein festzuhalten. Eine Lösung versprechen elektronische Fahrtenbücher, die eine schnellere und bequemere Dokumentation erlauben. Praxisinhaber sollten allerdings klären, ob ihr Finanzamt die digitalen Aufzeichnen akzeptiert.

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Parkplätze vor Therapiepraxen sind heiß begehrt. Damit Mitarbeiter bei der Suche nicht mit Patienten konkurrieren müssen, stellen viele Praxisinhaber ihrem Personal entspreche Stellplätze zur Verfügung. Dabei sollten sie die steuerlichen Konsequenzen im Blick haben. Ansonsten drohen bei einer Betriebsprüfung hohe Nachzahlungen.

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Im Juni stellte sich die Deutsche Gesellschaft selbständiger Fachberater für das Gesundheitswesen e. V. (DGSFG) der Öffentlichkeit vor. Mitglieder dieser Gesellschaft sind Steuerberater, die eine 120-stündige Ausbildung durchlaufen haben. Bislang gibt es noch relativ wenige entsprechend zertifizierte Fachberater, ihre Zahl soll aber stetig steigen.

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