Langsam verändert sich etwas für die Therapeuten. Die Unruhe in der Branche ist in Berlin angekommen. Plötzlich zeigt sich der Gesundheitsminister gesprächsbereit. In einem Eckpunktepapier präsentiert er Pläne für die Zukunft der Therapeuten. Doch was bedeutet das wirklich? Welche Änderungen stehen konkret bevor? Was hält die Therapeuten davon ab, über die eigenen Belange auf Augenhöhe mitzubestimmen? Oder werden wieder nur Symptome gelindert und Therapeuten bleiben dauerhaft fremdbestimmt? Diesen Fragen widmet sich dieser Themenschwerpunkt.

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Kaum hat sich die Tür hinter den Verbandsvertretern geschlossen, präsentiert der Bundesgesundheitsminister auch schon ein Eckpunktepapier, das die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln stärken und die Arbeitsbedingungen der Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen verbessern soll. Was auf den ersten Blick vielleicht vielversprechend klingt, hat doch den ein oder anderen Haken. Darum hier die kommentierte Fassung:

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Daniela Hoffmann-Kruse ist seit fast drei Jahrzehnten Physiotherapeutin aus Leidenschaft. Durch ihre berufspraktische Ausbildung sowie zwei Masterstudienabschlüsse hat sie den Beruf aus vielfältigen Perspektiven kennengelernt – in der täglichen Arbeit mit Patienten, als Ausbildungsleitung in einer Physiotherapieschule sowie als Betreuerin von Studierenden und ihren Projekten an verschiedenen Hochschulen. Als Bundeskoordinatorin und Vorsitzende des Vereins „Therapeutenkammer in NRW“ engagiert sie sich aktiv für eine attraktivere Zukunft der Therapieberufe – so auch bei der 2. Open-Space-Konferenz in Essen.

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Therapie-Praxen müssen 30 Stunden pro Woche für GKV-Patienten geöffnet sein, um eine Zulassung zu erhalten. Bei Ärzten sind es nur 20 Stunden. Woran liegt das? Vielleicht sind die einen erfolgreicher darin, ihre Interessen durchzusetzen als die anderen? Dann ist es höchste Zeit, etwas daran zu ändern. Der erste Schritt: die 2. Open-Space-Zukunftskonferenz am 8. September in Essen.

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Der eine sagt hü, der andere hott ­– in der Live-Diskussion zur Zukunft der Heilmittelerbringer (05.06.2018) fielen viele Zahlen, Unstimmigkeiten dominierten das Gespräch. Wir machen den Faktencheck zu den wichtigsten Thesen des Abends: Was stimmt von dem Gesagten – und was nicht? Die Themen: Altersarmut, Honorarsteigerung, Verdienst, Kosten für Aus- und Fortbildung und Regress.

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Wie steht es um die Zukunft der Heilmittelerbringer? Darüber diskutierten am 05.06.2018, die Gäste von Dr. Roy Kühne: Bernd Faehrmann vom AOK Bundesverband, Abteilungsleiter Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Boris von Maydell, Leiter der Abteilung Ambulante Versorgung beim Verband der Ersatzkassen (vdek) und Heiko Schneider von der Initiative Therapeuten am Limit. Moderiert wurde die Runde von Ralf Buchner, Herausgeber von up|unternehmen praxis. Der Brandbrief von Heiko Schneider lieferte den nötigen Gesprächsstoff. Es fand ein kunterbuntes Ping-Pong-Spiel mit Zahlen, Statistiken und Erhebungen statt. Einigkeit herrschte nur bei wenigen Punkten.

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Illustration Menschen in Netzwerk verbunden

Die Aufbruchstimmung unter den Therapeuten im Norden hält an. Das zeigte jetzt das erste TherapieForum der Initiative Therapeutenkammer in Kiel: Rund 80 Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und auch einige Ärzte waren der Einladung der Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein (IGThera-SH) mit Referenten aus Landespolitik, Pflegekammer und Hochschule gefolgt. Sie alle einte der Wunsch, eine bessere Zukunft für Therapeuten in Deutschland zu schaffen.

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Ralf BuchnerAuch wenn es bisher draußen nicht so richtig warm werden will, politisch können sich Therapeuten über mangelnde Wärme nicht beklagen. Immerhin hat der Abgeordnete und Physiotherapeut Roy Kühne dafür gesorgt, dass sich seine CDU-Fraktion politisch in Richtung Direktzugang bewegt, jetzt interessieren sich sogar die Gesundheitsminister der Länder für das Thema (www.up-aktuell.de/?p=28947). weiterlesen