GKV-Spitzenverband

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GKV-Spitzenverband

Lauterbach plant Erhöhung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

Stand: 29.06.2022. Die gesetzlichen Krankenversicherungen erwarten im Jahr 2023 ein Defizit von 17 Milliarden Euro. Aktuell wird in der Regierung eine Strategie abgestimmt, wie die GKV entlastet werden kann.

Aktualisierter FAK Physiotherapie: einige Unklarheiten beseitigt

Stand: 20.06.2022. Der GKV-Spitzenverband hat eine neue Fassung des Fragen-Antworten-Katalogs veröffentlicht, der wichtige Anpassungen zum Bundesrahmenvertrag beinhaltet. So wurden, in Abstimmung mit den Verbänden, vorrangig die Fragen beantwortet, die nach dem Auslaufen der Corona-Sonderregelungen noch offen waren.

TI-Fahrplan bis 2026

Sofern sich die gematik, Landesregierungen, GKV und Heilmittelverbände an die bisher festgelegten Fristen und Termine halten, stehen in den kommenden Jahren die folgenden weiteren Schritte an, bis 2026 dann alle GKV-zugelassenen Heilmittelpraxen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein müssen.

Über 33 Millionen Patienten könnten DiGA nutzen

Seit Oktober 2020 gibt es in Deutschland Gesundheits-Apps auf Rezept. Nach einer Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) erhalten jedoch weniger als ein Prozent der Patienten eine sogenannte digitale Anwendung (DiGA), obwohl sie Anspruch darauf hätten. Laut GKV-Spitzenverband wurden zwischen September 2020 und September 2021 rund 50.000 DiGA …

Finanzierung der TI

Physiotherapeuten können sich Kosten, die durch die TI-Anbindung entstehen, erstatten lassen. Anfang Februar 2022 haben sich die maßgeblichen Physiotherapie-Verbände und der GKV-Spitzenverband auf eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung geeinigt. Dabei orientiert sich die Kostenerstattung an den Beträgen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband für die Ärzte aushandeln – und die sind gerade gestiegen.

DVE kündigt Preisliste und fordert neue Honorarverhandlungen

Der deutsche Verband Ergotherapie (DVE) hat die Preisliste 2022 (gültig bis zum 31. Dezember 2022) gekündigt und vom GKV-Spitzenverband Verhandlungstermine für eine Vergütungserhöhung gefordert. Die Kündigung wurde bereits vom GKV-Spitzenverband bestätigt. Nun fehle noch die Kündigung seitens des Bundesverbandes für Ergotherapie in Deutschland (BED), heißt es auf der Website des …

Physiotherapie: Lesefassung und Ergänzungsvereinbarung zur Videotherapie veröffentlicht

Stand 21.04.2022. Auf der Website des GKV-Spitzenverbandes können Physiotherapeuten nun die Lesefassung des Bundesrahmenvertrags Physiotherapie sowie die Ergänzungsvereinbarung zum Bundesrahmenvertrag zur Videotherapie einsehen. Diese wurden bereits am 4. April 2022 zwischen dem GKV-Spitzenverband und den maßgeblichen Verbänden vereinbart – up berichtete.

Physiotherapeuten: Anerkennungsfrist endet endgültig am 30. April

Zur Erinnerung: Die Frist für die Anerkennung des Bundesrahmenvertrags für Physiotherapie läuft zum 30. April 2022 endgültig aus. Im Januar hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) entschieden, dass eine verspätete Abgabe der Anerkenntniserklärung bis Ende April toleriert werde, ohne dass dies zum Verlust der Zulassung führen würde. Ursprünglich sollte die Frist am …

Einigung bei Videotherapie für Physio- und Ernährungstherapie

Stand 08.04.2022. Die Videotherapie in der Physio- und Ernährungstherapie kann nun als Regelversorgung stattfinden. Die Berufsverbände haben sich mit dem GKV-Spitzenverband auf die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen geeinigt. Das melden sowohl der GKV-SV wie auch die Verbände. Aber: Veröffentlicht wurden die Vereinbarungen bisher noch nicht.

Physiotherapie: Videotherapie ab 1. April 2022 Regelleistung

Die Videotherapie wird ab dem 1. April 2022 in die physiotherapeutische Regelversorgung übernommen. Sie löst damit nahtlos die Corona-bedingte Sonderregelung zur videotherapeutischen Behandlung ab, die am 31. März 2022 endet. Das teilten die vier maßgeblichen Physiotherapie-Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) mit.

„Warum bilden die Verbände nicht eine Kommission zum Thema Vergütung, um gemeinsam stark zu verhandeln?“

Versorgungsverträge, Preise und Blankoverordnungen sind drei Themen, die in den vergangenen Monaten zwischen Heilmittelverbänden und dem GKV-Spitzenverband verhandelt wurden oder noch verhandelt werden müssen. Die bisherigen Ergebnisse sind eher enttäuschend. So sieht es auch Stefan Reck, Logopäde und Inhaber eines interdisziplinären Therapiezentrums in Uelzen. Er ist unserem Aufruf zum Einmischen …

GKV: Kosten für Gesundheits-Apps auf Rezept seien hoch und intransparent

Im ersten Bericht des GKV-Spitzenverbandes zu digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) heißt es, dass die Preise für Gesundheits-Apps auf Rezept im Schnitt 400 Euro pro Quartal betrugen. Die Kosten reichten von 119 Euro für eine einmalige Lizenz bis fast 750 Euro für einen Freischaltungscode, der 90 Tage galt. Dem Bericht zufolge wurden …

Wir brauchen die Blankoverordnung für die Zukunft der Heilmittelbranche

Stand: 17.03.2022. Stellen Sie sich mal vor, dass vor der Grundschule in der Dreißigerzone die meisten Autofahrer einfach 60 fahren. Das fällt dem Verkehrsminister auf. Um diesen unhaltbaren Zustand zu ändern, schafft er die Dreißigerzone ab! Irrsinn? Von wegen: Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat gerade einen Gesetzentwurf (liegt der Redaktion vor) …

Wirtschaftlichkeitsprüfung: KBV und GKV-SV können sich nicht auf Rahmenvorgaben einigen

Nicht nur gescheiterte Verhandlungen zwischen den Heilmittelverbänden und der GKV landen immer wieder vor der Schiedsstelle. Auch die Ärzte werden sich wohl bald an die Schiedsstelle wenden müssen. Denn die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband können sich nicht auf neue Rahmenvorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung der Ärzte einigen, wie die …

Heilmittelerbringerliste des GKV-Spitzenverbands jetzt online

Patienten können auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbands nach Heilmittelpraxen für Physiotherapie, Podologie, Ergotherapie, Ernährungstherapie sowie Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie suchen, die Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbringen dürfen. Die Suche erfolgt nach Ort oder Postleitzahl. Zudem ist es in manchen Fällen möglich, nach „Besonderen Leistungen“ zu filtern.

Verpasste Chancen zur (Neu-)Gestaltung

Nach langen Verhandlungen und mit Hilfe der Schiedsstelle sind fünf Versorgungsverträge herausgekommen, die mehr oder weniger das, was in den bisherigen Verträgen auf Landesebene stand, mit den Rahmenempfehlungen auf Bundesebene zusammenfassen. Vergeblich sucht man in den Versorgungsverträgen nach Hinweisen darauf, wie zukünftig die Heilmittelversorgung quantitativ und qualitativ verbessert werden kann.

Zusätzliche Baustellen aufgemacht

Neue Verträge – also neue Regeln – bringen leider nicht immer Verbesserungen, sondern können auch dazu führen, das Dinge aufwändiger, unklarer oder riskanter werden. Das kann man anhand der neuen Versorgungsverträgen der GKV und der Heilmittelverbände leider gut illustrieren. Seien Sie also bei einigen Punkten besonders aufmerksam.

Große und kleine Unterschiede zwischen den Verträgen

Ein Vergleich zeigt, dass in den Verträgen die Umsetzung derselben Heilmittel-Richtlinie und desselben Verordnungsformulars Muster 13 keineswegs einheitlich gestaltet ist, sondern sich zum Teil deutlich unterscheidet. War das wirklich nötig? Besonders für interdisziplinäre Praxen sind diese unterschiedlichen Regelungen kein Spaß und bringen zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

Kriterien für die Bewertung der Vertragsinhalte

Der einfachste Weg, um die neuen Versorgungsverträge zu bewerten, wäre, die gesetzgeberischen Ziele als Grundlage zu nehmen und zu überprüfen, inwieweit diese in den jeweiligen Verträgen umgesetzt wurden. Dazu haben wir die Zielsetzung des Gesetzgebungsverfahrens in einer Box (s. u.) für Sie zusammengestellt. Es gibt aber noch weitere Kriterien.

Aktuelle Rahmenbedingungen sorgen für Veränderung

Die schleppenden Verhandlungen zu den fünf Versorgungsverträgen der Heilmittelberufe haben dazu geführt, dass die Verträge zu unterschiedlichen Zeitpunkten, verteilt über einen Zeitraum von einem Jahr in Kraft getreten sind. Faktisch hat das niemanden gestört, denn die aktuellen Rahmenbedingungen schaffen Fakten, wo GKV und Heilmittelverbänden noch mühsame Kompromisse formuliert haben.