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Nutzen von Apps bei Multipler Sklerose bleibt unklar

Der Nutzen von sogenannten Mobile-Health-Anwendungen wie Apps für das Selbst-management von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bleibt unklar. Zu diesem Fazit kommen Wissens¬chaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Medizinischen Hochschule Hannover in ihrem Health Technology Assessment (HTA).
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© Prostock-Studio

Sie äußerten aber, dass Erinnerungs-Apps dabei helfen könnten, im Alltag an Verhaltensweisen zu denken, die für Betroffene wichtig sind, wie die Einnahme von Medikamenten. Auch verhaltenstherapeutisch orientierte Online-Programme könnten depressive Beschwerden lindern.

Ausgangspunkt der Analyse war die Frage eines MS-Patienten im sogenannten „ThemenCheck Medizin“ des Instituts für Qualität und Wirtschaft­lichkeit im Gesundheitswesen  (IQWiG). Daraufhin werteten die Wissenschaftler elf Studien aus, die vor allem Anwendungen mit Erinnerungsfunktion untersucht hatten und solche, die depressive Beschwerden lindern sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit verbessern sollen.

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